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BAI ZHU白术 – ATRACTYLODES MACROCEPHALA RHIZOMA

Purpur blühender Korbblütler aus China. Chinesisches Heilkraut für die Stärkung der Milz, die u. a. für die Speicherung der Chi-Energie verantwortlich sein soll. Rhizome werden verwendet bei Diarrhoe, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, wenn sie ihre Ursache in einer Schwäche von Milz oder Magen haben. Außerdem diuretisch und gegen übermäßiges Schwitzen wirksam. Bai Zhu ist eine Staude aus der Familie der Korbblütler mit einem aromatischen Wurzelstock.

Haltbarkeit:frostfest, ausdauernd

Familie:
Compositae/ Asteraceae (Korbblütler)

Stammpflanze:
Atractylodes macrocephala

Deutscher Name:
Grossköpfiges Speichelkraut, Erdspross

Englischer Name:
Largehead Atractylodes Rhizome

Verwendete Teile:
Wurzelstock

Vorkommen:
Bai Zhu (Atractylodes macrocephala rhizoma) ist vorwiegend in den Provinzen Anhui, Fujian, Hubei, Hunan, Jiangxi und Zhejiang anzutreffen.

Lagerung und Aufbereitung:
In der Traditionellen Chinesische Medizin wird der getrocknete Erdspross der grossköpfigen Atractylodis verwendet. Er wird im November ausgegraben und entweder an der Sonne oder aber über dem offenen Feuer getrocknet. 
Bai Zhu (Atractylodes macrocephala rhizoma) ist kühl und trocken vor Licht geschützt zu lagern. Die Anfälligkeit dieser Droge auf Insektenfrass sollte bei der Lagerung ebenfalls Berücksichtigung finden. Bai Zhu (Atractylodes macrocephala rhizoma) zählt zu den wichtigsten Stärkungsmitteln in der Traditionellen Chinesischen Medizin. Bai Zhu wird besonders bei Mangelsyndromen des Milz- und Magen-Qi verwendet. Diese Arznei wird in China seit derTang-Dynastie (618 bis 907) viefach eingesetz. Zusammen mit Ren Shen (Ginseng), Fu Ling (Poria) und Gan Cao ist Bai Zhu ein Bestandteil der berühmten „Abkochung der vier edlen Zutaten“. Seit der jüngeren Vergangenheit wird Bai Zhu auch als Appetitzügler in verschiedenen Diätprogrammen benutzt.

Temperaturverhalten: warm Geschmack: süß, bitter Funktionskreisbezug: Milz, Magen Wirkrichtung: oberflächlich Wirkort: Mitte, Mittleres Calorium Wirkungsweise: antibakteriell, fördert die Verdauung, abführend, harntreibend, hemmt die Blutgerinnung

Traditionelle Verwendung: Feuchte Ableiten;
Anwendung bei Aufgedunsenheit (Oedeme), verminderte Entleerung der Harnblase (verminderte Miktion); Appetitverlust, Völlegefühl, Spannung im Bauchbereich, Durchfall;
verbessert die Abwehrkraft; Stärkung der Milz; Anwendung bei Müdigkeit, Durchfall, Appetitverlust, Spannung im Bauchbereich, Schwindel, Angstzuständen; Stärkung des Qi; Anwendung bei Müdigkeit, Durchfall, Appetitverlust und Brechreiz; Festigung der Oberfläche und Eindammung übermäßiger Schweißbildung; Anwendung bei spontanem Schwitzen; wird vor allem bei Mangelerscheinungen von Milz und Magen verwendet; Beruhigung des Fötus. Typische Dosierung in der Traditionellen Chinesischen Medizin: 3 bis 15g

Kombination mit anderen Kräutern: bei Milzmangel mit Fu Ling (Poria cocos) und Chen Pi (Citri reticulatae pericarpium); als Blut-Tonikum bei Menstruationsbeschwerden mit Dang Gui (Angelica sinesnsis radix), Bai Shao Yao (Paeoniae lactiflorae alba), Huang Qin (Scutellaria baicalensis radix) und Chuan Xiong (Chuanxiong rhizoma/ Ligustici chuanxiong); bei Kälteleiden mit Beeinträchtigung des Dreifach-Erwärmers mit Gan Jiang(Zingiberis rhizoma); bei Schwäche der Mitte mit Schmerzen im Bauch, Spannungsgefühl, Brechreiz und Durchfall zusammen mit Dang Shen (Codonopsitis radix), Gan Jiang (Zingiberis rhizoma); bei Schwäche der Milz mit Ansammlung von Flüssigkeit, Stauung im Thorax (Brustkorb), Ödemen zusammen mit Fu Ling (Poria cocos), Gui Zhi (Cinnamomi ramulus); bei spontanem Schweiss zusammen mit Huang Qi (Astragali radix), Fu Xiao Mai (Tritici germinatus fructus); bei Schwäche der Mitte mit Appetitlosigkeit, Schmerzen und Spannung im Epigastrium, Völlegefühl zusammen mit Zhi Ke (Citri aurantii fructus); bei KälteFeuchtigkeit mit schmerzhaften Blockaden, vaginalem Ausfluss zusammen mit Cang Zhu (Atractylodis rhizoma);bei unruhigem Foeten zusammen mit Huang Qin (Scutellaria baicalensis radix).

Klassische Rezepturen:
Si Jun Zi Tang

Verträglichkeit: Die Wirkung wird durch Fang Feng (Ledebouriellae seu Saposhnikoviae radix) und Di Yu (Sanguisorbae officinalis radix) gefördert. Durch Tao Ren (Pruni persicae semen), Yu Li Ren (Pruni semen) und Weißkohl wird die Wirkung beschränkt.

Schwangerschaft:
Bei der Anwendung während der Schwangerschaft gibt es keine Einschränkungen.

Giftigkeit:
In Tierexperimenten wurde bei einer bestimmter Dosierung eine milde Lymphopenie (Mangel an Lymphozyten im Blut) und Anämie (Blutarmut, Blutmangel) beobachtet.

Warnhinweis:

Bai Zhu sollte bei mit extremen Durst mit einhergehendem Yin-Mangel sowie Flüssigkeitsmangel gemieden werden! Weiterhin ist Bai Zhu bei trockenem Stuhlgang mit Vorsicht anzuwenden!

Behandelte Form:
Die Bezeichnung 
Tu Bai Zhu bezieht sich auf beim Trocknen mit Zao Xin Tu (Terra flava usta) versetzte Bai Zhu (Atractylodes macrocephala rhizoma). Im wesentlichen ist die Wirkungsweise die gleiche, jedoch mit engerem Bezug zum Funktionskreis des Magens.

Ergebnisse aus der Forschung:
In wissenschaftlichen Untersuchungen konnten folgende Wirkungen festgestellt werden:
antimikrobiell, hepatoprotektiv, antioxidativ, schwach analgetisch, antiphlogistisch und tumorhemmend.

 

Ban Xia FA BAN XIA – 法半夏 – PINELLIAE RHIZOMA PREPARATA

Ein Aronstabgewächs mit kuriosen Blüten. Chinesische Heilpflanze aus der Aronstabfamilie mit grünen Blüten. Das knollige Wurzelrhizom enthält Ephedrin; ein Alkaloid, das sich bei akutem Asthma bewährt hat. Die Anwendung in der chinesischen Medizin ist daher auch die Behandlung von entsprechenden Krankheiten.


Haltbarkeit:frostfest, ausdauernd

Familie:
Araceae (Aronstabgewächse)

Stammpflanze:
Pinellia ternata (Thunb.) Breit.

Deutscher Name:
Pinellia / vorbehandelte Knolle der Mittsommerpflanze

Englischer Name:
Prepared Pinellia Tuber

Der Name Ban Xia bedeutet Mitte des Sommers und gibt einen Hinweis auf die traditionelle Erntezeit. Im Shen Nong Nang Ben Cao Jiang wird Ban Xia (Pinelliae rhizoma) als Arznei zur Behandlung von Darmgrollen und Kälteschäden beschrieben. Die rohe Knolle der Mittsommerpflanze ist giftig und wird deshalb zunächst zur Verwendung in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) meist in Essig oder Tee eingelegt, um die giftigen Inhaltsstoffe zu neutralisieren. Ein moderneres Verfahren ist die Behandlung mit Alaun, Süßholz und Calciumcarbonat. Die so behandelten Knollen werden dann Fa Ban Xia (Pinelliae rhizoma preparata) genannt. Wird die Knolle mit Alaun und Ingwer mariniert nennt man die daraus entstehende Arznei 姜半夏 Jiang Ban Xia (Pinelliae cum Zingibere rhizoma). Die Knolle der Pinellia wird in Ostasien auch als Nahrungmittel verwendet. Das enthaltene Gift wird durch trocknen und gründliches Garen zerstört. Die Mittsommerpflanze gelangte als Zierpflanze auch nach Europa und wurde gern in Staudenbeeten gepflanzt. Man kann diese Pflanze auch verwildert in weiten teilen der Welt finden.

Temperaturverhalten:
warm

Geschmack:
scharf

Funktionskreisbezug:
Milz, Magen, Lunge

Wirkrichtung:
absenkend

Wirkort:
Mitte

Wirkungsweise:
schleimlösend, lindert Husten, bekämpft Überlkeit und wirkt Erbrechen entgegen, senkt den Cholesterinspiegel, soll Zahnschmerzen lindern, wirkt als Gegenmittel bei einer Strychninvergiftung

Traditionelle Verwendung: Ableitung von Feuchte und Schleim; - Auflösung von Schwellungen und Knoten - Umkehr des Qi-Flusses.

Typische Dosierung in der Traditionellen Chinesischen Medizin:
6g bis 9g

Kombination mit anderen Arzneien der TCM: gegen Schleim zusammen mit Alaun, Süßholz und Calciumcarbonat als Fa Ban Xia (Pinelliae rhizoma preparata); gegen Übelkeit und Erbrechen zusammen mit Alaun und Ingwer als Jiang Ban Xia (Pinelliae cum Zingibere rhizoma); gegen Bauchauftreibungen durch Hitze im Magen und Kälte-Übel zusammen mit Huang Lian (Coptidis rhizoma); gegen Überlkeit und Erbrechen verursacht durch unausgeglichenes Magen-Qi zusammen mit
Chen Pi (Citri reticulatae pericarpium).

Schwangerschaft:
Während der Schwangerschaft meiden!

Giftigkeit:
Die rohe Knolle der Pinellia, 
Ban Xia (Pinelliae rhizoma), ist giftig. Durch verschiedene Behandlungsverfahren kann das Gift neutralisiert beziehungsweise zerstört werden. Dazu zählen das Einlegen in Essig oder Tee bzw. die Behandlung mit Alaun, Süßholz und Calcium-carbonat. Die so behandelten Knollen werden dann Fa Ban Xia (Pinelliae rhizoma preparata) genannt. das Marinieren der Knolle mit Ingwer (und zusätzlich Alaun). Das Ergebnis dieser Behandlung wird Jiang Ban Xia (Pinelliae cum Zingibere rhizoma) genannt.

Warnhinweis: Nicht anwenden bei Blutproblemen und während der Schwangerschaft!


Ban-Zhi-Lian SCUTELLARIA BARBATA

Kleine Staude, große Wirkung. Seltene chinesische Heilpflanze zur „Verbesserung der Blutzirkulation” und bei Hepatitis. Hellblaue Blüten.
Haltbarkeit:frostfest, ausdauernd

Höhe/Platzbedarf:30/20

Das Bärtige Helmkraut, Scutellaria barbata, ist eine in Südchina und Korea heimische Pflanze, die in der Traditionellen Chinesischen Medizin eingesetzt und als Bàn zhi lián bezeichnet wird.Geschichtlich ist Scutellaria barbata recht jung. Scutellaria barbata wird schriftlich erstmals in der Provinz Jiangsu erwähnt und als entgiftend, blutreinigend und entwässernd beschrieben. Man setzte es bei Furunkeln, Abszessen, Schlangenbissen und zur Behandlung von Schmerzen ein.

Botanik

Scutellaria barbata ist eine mehrjährige, winterharte Pflanze aus der Familie der Lippenblütler. Auffällig ist der auf dem Blütenkelch sitzende Fortsatz, der an einen Helm erinnert und der Gattung ihren Namen Helmkraut einbrachte. Für Scutellaria barbata ist die zweiteilung des Stengels auffällig. So findet man die schönen, behaarten, violettfarbenen Blüten mit weißen Punkt auf der unteren Lippe nur an der oberen Hälfte des Stengels. Am unteren Stengel sitzen gegenständig, lanzettliche, eiförmige, spitz zulaufende, hellgrüne Blätter, die im breiten Bereich des Stengels gezähnt sind. Nach oben hin werden die Bätter kleiner, lanzettlich und ungezähnt.
Scutellaria barbata ist die wissenschaftliche, eindeutige Bezeichnung. Im Chinesischen wird Scutellaria barbata als Bàn zhi lián bezeichnet. Im deutschen Sprachraum findet man häufig die Bezeichnung Bärtiges Helmkraut was einer Übersetzung des wissenschaftlichen Namens entspricht.

Indikationen

Das Bärtige Helmkraut, Scutellaria barbata, wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin TCM als entgiftend, entwässernd, desinfizierend, zerteilend und kühlend beschrieben. Bärtiges Helmkraut wird dementsprechend bei Schwellungen, Abszessen, Schmerzen, Schlangenbissen, infizierten Insektenbissen, vergrößerter Bauchspeicheldrüse, vergrößerter Leber, Geschwüren, Hautinfektionen, chronischer Hepatitis und Tumoren bzw. Krebs, insbesondere Lungenkrebs, Leberkrebs und Magenkrebs, verwendet. Als Grund für die antimutagene Wirkung von Scutellaria barbata vermutet man die in der Pflanze enthaltenen Flavonoide.

Anwendung und Wirkung

Verwendet wird das obere Kraut von Scutellaria barbata. In der Regel wird ein Tee aus dem Bärtigen Helmkraut bereitet. Dosierung täglich 9 bis 30g Scutellariae barbatae Herba. Wie alle Lippenblütler sollte Scutellaria barbata in einem geschlossenen Gefäß gekocht werden.

In der TCM wird das Bärtige Helmkraut meist in Kombination mit anderen Zutaten verwendet. So wird bei Leberkrebs eine Mischung aus Scutellaria barbata, Trionycis carapax (Wasserschildkrötenpanzer), Salviae miltiorrhizae Radix (Rotwurzelsalbei-Wurzel) und Paeoniae Radix Alba (Weiße Pfingstrosenwurzel) verabreicht.

Zur Behandlung von Darmkrebs oder Magenkrebs mischt man in der TCM Scutellaria barbata mit Hedyotis diffusae Herba und Akebiae Fructus.

Aus Sicht der Schulmedizin wurde die Wirkung von Scutellaria barbata gegen Brustkrebs in klinischen Studien an der Universität von San Francisco überprüft. Scutellaria barbata unterbindet danach die Glykolyse von Krebszellen die für 85% der Energieversorgung zuständig ist.

Bärtiges Helmkraut Gegenanzeigen und Nebenwirkungen

Bärtiges Helmkraut, Scutellaria barbata, sollte nur mit Vorsicht und Rücksprache während einer Schwangerschaft eingenommen werden.

Bärtiges Helmkraut, Scutellaria barbata Herba, kann man getrocknet in TCM-Apotheken und im Kräuterhandel kaufen. Der Preis liegt bei durchschnittlich 6 Euro je 100g.

 

Inhaltsstoffe

Flavonoide wie Apigenin, Luteolin, Scutellarin, Carthamidin, Isocarthamidin und Wogonin. Hexahydrofarnesylaeton, Pheophorbide, Neoandrographolide.

 

Bei Xuan Shen

Leicht zu ziehende, chinesische Heilpflanze. Stark, aber nicht unbedingt angenehm (etwa wie Taubnessel...) duftet dieses in China, Korea, Manschurei und Japan verbreitete Heilkraut. In Japan als Yin-Tonikum und gegen Malaria, Fieber, Halsweh, zum Ausschwem-men von Giften, gegen Krebs und hohen Blutdruck verordnet. Braunrote Blüten im Sommer.

Haltbarkeit:frostfest, ausdauernd

Höhe/Platzbedarf:90/30

Braunwurz, Knotenwurz

Pflanzenfamilie:

Braunwurzgewächse (Scrophulariaceae)

Bezeichnung des Arzneimittels: Scrophulariae herba (Braunwurz-Kraut) Radix Scrophulariae (Braunwurz-Wurzel)

Der Knotige Braunwurz ist eine Heilpflanze, die bereits im Altertum eingesetzt wurde. Schon Dioskurides war die Pflanze bekannt. Ihr Haupteinsatzgebiet war vor allem die Scrofulose, welche in den lateinischen Namen der Pflanze (Scrofularia) einfloss. Leider findet Braunwurz in der Heilpflanzen-Literatur kaum noch Erwähnung. Schade, denn Braunwurz ist eine sehr potente Pflanze bei Erkrankungen des Lymphsystems und für die

Es hat eine lange Tradition Braunwurz bei Scrofulose einzusetzen. Dabei handelt es sich um einen konstitutionellen Zustand des Lymphatismus, die ganz spezielle Art „lymphatischer“‚ Kinder auf Umweltreize zu reagieren. Bei Kindern ist das Lymphsystem dominierend an allen Abwehrprozessen beteiligt. Eine Fehlregulation der Lymphe hat somit tiefgreifende Folgen für den gesamten Organismus.

Scrofulose kann über folgende Symptome in Erscheinung treten (bei denen Braunwurz als Heilpflanze eingesetzt werden kann):

Abwehrschwäche* - Allergieneigung* - Geschwülste (besonders in der Halsregion)* - Hautleiden* - Lymphknotenschwellungen* - Mandelentzündung (Angina tonsillaris), chronische Schleimhautschwellungen*

Wirkungen: Antiphlogistisch (entzündungshemmend) - Diuretisch, leicht (entwässernd) - Digitalisähnlich, schwach, d.h. Braunwurz bewirkt mild . Am Herzen eine Steigerung der Kontraktionskraft (positiv inotrop)…Eine Verringerung der Schlagfrequenz (negativ chronotrop)…Eine Verlangsamung bzw. Erschwerung der Erregungsleitung (negativ dromotrop)…Eine Senkung der Reizschwelle für die Erregungsbildung (positiv bathmotrop)  Entstauend auf die Lymphe

Inhaltsstoffe:  

Flavonglykoside (bes. in der Wurzel) Flavonoide, wie Diosmin u. Hesperidin Zimtsäurederivat Iridoide Alkaloide, in Spuren

Dosierung: Bisher keine einheitliche Angabe ABER: Es empfiehlt sich die Anwendung als 6-wöchige Kur durchzuführen und dann 3 Wochen zu pausieren

Gegenanzeigen

  • Keine bekannt

Nebenwirkungen

  • Keine bekannt

Wechselwirkungen

  • Keine bekannt

Beispiele für Präparate, in denen Braunwurz vorkommt:

Zur Zeit sind nur homöopathische Braunwurz-Präparate erhältlich D2: Scrophulae-Gastreu® R17 Tropfen Bei gutartigen Drüsen-Vergrößerungen Adenolin-Entoxin NN Bei Drüsenerkrankungen (schmerzhafte Schwell. u. Verhärt. d. Brustdrüse) 

Braunwurz selber sammeln: 

Sammelorte:

  • Mäßig nährstoffreiche, feuchte Stellen in Wäldern, an Waldrändern, in Gebüschen oder an Flussufern

Sammelgut & Sammelzeit:

  • Kraut: Mai - Juli

  • Wurzel: Oktober - November

 

Interessantes rund um Braunwurz:

Die Wurzelausläufer (Rhizome) der Braunwurz weisen aneinandergereihte Verdickungen auf, die unseren Lymphknoten ähneln. Früher sehen die Heilkundigen in solchen Ähnlichkeiten einen Hinweis für die Heilkraft der Pflanze. Interessanterweise stimmen diese Analogien (Signaturen-Lehre genannt) oft mit der Heilwirkung überein.

In China, Korea, der Manschurei und Japan wächst eine Verwandte des Knotigen Braunwurz, die als Bei Xuan Shen (Scrophularia buergeriana) bezeichnet wird. In der dortigen Volksmedizin verwendet man die Pflanze als Yin-Tonikum. Sie wird eingesetzt bei Malaria, Fieber, Halsweh, Krebs, Bluthochdruck und zum Ausschwemmen von Giften.

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Brahmi kleines Fettblatt Bacopa monnieri

Nicht vergessen - regelmäßig essen

Eines der am besten erforschten ayurvedischen Heilpflanzen ist dieses kriechende, feuchteliebende Kraut aus der Familie der Braunwurzgewächse mit kleinen, weißen Blüten. Ähnlich wie Gotu Kola oder auch Ginseng verbessert es die geistige Leistungsfähigkeit, das Gedächtnis und die Konzentrationsfähigkeit.

Die Wirkungen dieses ‘Wunderkrautes’, von dem entweder der Presssaft, alkoholischer Auszug oder Tee der Sprossteile verwendet wird, sind aber weitaus vielfältiger. So wirkt es u.a. gegen Asthma. Es ist ein starkes Nerventonikum und wirkt nachgewiesenermaßen angstlösend, cardiotonisch, diuretisch. Gegen Rheuma, Frigidität und Vergesslichkeit. Enthält u.a. Steroidsaponin.

Auch in China wird es verwendet - dort als Yang-Tonikum zu Behandlung von Unfruchtbarkeit, Impotenz, vorzeitiger Ejakulation und rheumatischen Beschwerden. Leicht zu ziehen. Schön als Ampelpflanze.

Pflanzenfamilie Familie: jetzt Braunwurzgewächse (Scrophulariaceae) Familie: früher Wegerichgewächse (Plantaginaceae)

Zubereitungsformen Brahmi getrocknet und zu Pulver gemahlen oder der Preßsaft werden traditionell innerlich bei Senilität, Geisteskrankheit, Epilepsie, Bluthusten, Fieber, Schluckauf, Atemnot, Nierensteinen und verschiedenen Hautkrankheiten verabreicht. Der Presssaft gemischt mit Kalmus (Acorus calamus) und Alpinia speciosa ist Bestandteil eines medizinalen Ghees das bei Krämpfen, schlechtem Gedächtnis oder Fieberphantasie verabreicht wird. Eine Mischung mit Milch jeden Morgen eingenommen wird als Antiagingmittel und zur Steigerung der Auffassungsgabe empfohlen. Äußerlich angewendet ist ein auf die Brust aufgetragener Breiumschlag aus der gekochten Pflanze hilfreich bei der Behandlung von akuter Bronchitis oder Husten. Inhaltsstoffe der Arznei –

Botanik Brahmin, Emonnierin, Herpestin, Nicotin, Monierin, Hersaponin, Bacosid -A, -B (Saponine), Bacogenin-A1-A4, Steroide, Triterpene, Flavonoide Das Alkaloid Brahmin wirkt toxisch, dem Strychnin sehr ähnlich. Die Bacoside A und B wirken hämolytisch. Die mittlere letale Dosis (LD50) lag bei Mäusen bei 8,5 mg Alkaloidanteil pro 100 g Körpergewicht. Thermische Eigenschaften TCM wärmend Wirkrichtung TCM zum Kopf Wirkung TCM Kapha und Vata reduzierend nach Ayurveda abführend, adstringierend, allgemein stärkend, beruhigend, blutreinigend, Bronchien weitend, Cholesterinspiegel senkend, entkrampfend, entwässernd (diuretisch), entzündungshemmend, Gedächtnis steigernd, herzstärkend, Intelligenz steigernd, krampflösend, kühlend, muskelentspannend, nervenstärkend, schmerzhemmend, schweißtreibend, tumorhemmend, Verbesserung der Lernund Merkfähigkeit, Verbesserung der mentalen Leistungsfähigkeit, verdauungsfördernd, windtreibend. Muster nach der TCM Geschmackseigenschaften bitter, scharf, salzig beim getrockneten Kraut, evtl. auch als Gewürz in der Küche einsetzbar süß beim frischen Kraut Organwirkungen TCM Botanik Brahmi wird mit Centella asiatica verwechselt. Centella asiatica und Bacopa monnieri weisen keinerlei äußerliche Ähnlichkeit auf. Ursache ist die gemeinsame landesspezifische Bezeichnung - Brahmi. Auch ist die Wirkung ähnlich. Wobei Centella asiatica bevorzugt als Nerventonikum eingesetzt wird, Brahmi jedoch bei schwerwiegenden geistigen Störungen. Pflanzenbeschreibung Brahmi wächst in sumpfigen Subtropen und Tropen: in Indien, Nepal, Sri Lanka, China und Taiwan. In Amerika ist es von den südlichen US-Staaten (Virginia, Florida und Texas) über Mittelamerika bis nach Paraguay und Brasilien anzutreffen. In Nordportugal und Nordwestspanien wurde es eingebürgert. Sein natürliches Vorkommen reicht von Meereshöhe bis 1300 m hinauf. Bei dem kleinen Fettblatt handelt es sich um eine sukkulente Sumpfpflanze mit kleinen, 1 bis 2 cm langen, ovalen, fleischig-dicken und gegenständig angeordneten Blättern. Die ungefähr 10 cm hoch werdende Pflanze bildet Wurzeln an den Nodien der kriechend wachsenden und 10 - 30 cm lang werdenden Stängel aus. Die weißen, kleinen Blüten besitzen vier bis fünf Kronblätter. Die Blütezeit dauert mehrere Monate. Anbau & Pflege Brahmi ist sehr einfach zu kultivieren. Am besten setzt man die Pflanze in einen Tontopf, an dem sie sich herunterranken kann. Brahmi ist eine Sumpfpflanze, die sich im Gegensatz zu vielen anderen Pflanzen mit "nassen Füssen" sehr wohl fühlt. Die Pflanze sollte deshalb immer feucht gehalten werden. Dank ihrer Fähigkeit, auch im Wasser wachsen zu können, wird sie gerne im Aquarium eingesetzt. Dort wächst sie bei 22° bis 30°C. Im Garten wächst Brahmi sowohl im Schatten als auch in der vollen Sonne. Da die Pflanze nicht frosthart ist, sollte man sie im Haus überwintern lassen. Brahmi ist ein sehr schnell wachsendes Kraut. Die Spitzen kann man zum Ernten abschneiden. Die Pflanze treibt danach umso mehr aus. Die Vermehrung ist am einfachsten mittels Stecklingen. Dazu schneidet man Spitzen ab und stellt sie in Wasser, bis sich Wurzeln gebildet haben, was bei Brahmi sehr schnell geht. Meist genügt es schon, die Stecklinge einfach in die feuchte Erde zu stecken. Geschichte der Arznei In Indien wurde sie traditionell dazu genutzt, Neugeborenen das Tor zur Intelligenz zu öffnen. Dies ist wahrscheinlich in der positiven Wirkung der Pflanze auf den Geisteszustand begründet. Sie hat starke Auswirkungen auf kognitive Funktionen. Die Einnahme von Brahmi verbessert die Geschwindigkeit visueller Informationsverarbeitung, die Lerngeschwindigkeit und die Merkfähigkeit signifikant. Ängste werden spürbar gemindert. So die Ergebnisse einer Doppelblind-Studie. Der maximale Wirkungsgrad stellte sich nach 12 Wochen ein. Die tägliche Dosierung lag bei 300mg. Die Wirkung von Brahmi zur Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit kann durch gleichzeitige Einnahme von einem Vitamin B Komplex verstärkt werden. Es soll auch eine Schutzwirkung bei Drogengiften (Morphine) haben. Der Name des Krauts, Brahmi, erinnert stark an die Kaste der Brahmanen. Die Brahmanen stellen in Indien eine hohe Kaste dar, die mit Weisheit, Bildung, Spiritualität, Philosophie und Religion assoziiert wird. So wie die Brahmanen eine Oberkaste sind, wirkt Brahmi als Kraut auch auf das Oberstübchen, also dürfte sie die genannten Qualitäten von Weisheit, Bildung, Geistesfähigkeiten, etc. fördern. Weiterhin ist die mental steigernde Funktion von Brahmi hervorzuheben. Es stellt sich die Frage, ob dieses Kraut auch bei Alzheimer einzusetzen ist - die astrologische Signaturbetrachtung würde diese Frage bejahen. Betrachtet man nämlich Eigenschaften wie „Fett“ im Namen Fettblatt oder die fördernden Eigenschaften des Krauts in Bezug auf den Geist, so drängt sich die Signatur von Jupiter geradezu auf. Jupiter hat zu tun mit Bildung, Geistesfähigkeiten, Reisen, Philosophie, Expansion, Überblick, Dynamik, Fülle, Erweiterung. Eine weitere Parallele wären Erkenntnisse aus der Alzheimer-Forschung, die Aluminium mit der Entstehung von Alzheimer in Verbindung bringen. Die Signatur von Aluminium ist ebenfalls stark von Jupiter bzw. der astrologischen Signatur VE/CH/JU/NE geprägt. Eine weiteres Heilmittel gegen Alzheimer soll Kokosfett sein, hier ebenfalls Fett (Fettblatt). Kokosfett kann den Ketonstoffwechsel beim Alzheimer-Kranken substituieren und so Symptome rückgängig machen. Denkbar wäre es auch, Koriander (VE/MO/CH/PL/SA/UR) in Verbindung mit Chlorella und Bärlauch gegen Alzheimer einzusetzen, weil Koriander nach Klinghardt in der Lage ist, die Schwermetalle aus dem Gehirn auszuleiten. Brahmi ist eine der ersten Pflanzen, die vom CDRI (Central Drug Research of India), eine in den 1960er Jahren in Indien zur Erforschung des Potentials der zahlreichen einheimischen Heilpflanzen gegründeten Einrichtung, ausführlich untersucht wurde. Dosierung: Frischer Presssaft: 10 - 20ml Pulver der getrockneten Pflanze: 2 x 2-3gr Pulver/Tag Pulver der getrockneten Wurzel: 0,5 – 2 gr 2 x 30 Tropfen am Tag oder 1 TL bei alkoholischen Extrakt 2 Tassen am Tag bei Aufguss Astrologische Konstellation MO/(CH)/(AO)/JU/(SA)/NE Ätiologie Essenz der Erlebensform Essenz der Erleidensform Empirisch-homöopathische Essenz Spirituelle Symptomebene [C4] Tor der Intelligenz Geistige Symptomebene [C3] Alzheimer Aufmerksamkeits-Defizit-Störungen Demenz Desorientierung, mentale Gedächtnisschwäche Geisteskrankheit Kurzzeitgedächtnis, Störungen d. Langzeitgedächtnis, Störungen d. Lernfähigkeit, verminderte Nervenzusammenbruch, Neurasthenie Seelische Symptomebene [C2] ADHS, Zappelphilipp-Syndrom Angstzustände Depressionen, Hysterie Stress Körperliche Symptomebene [C1] AD(H)S, Allergien, Arthritis, Asthma, Atemnot, Banti-Syndrom (Milz-Vergrößerung), Bauchwassersucht, Blähungen, Bluthusten, Bronchitis, Durchfall, Elephantiasis, Entzündungen, epileptische Anfälle, Fieber, Gallenerkrankungen, Geisteskrankheit, Geschwüre, Haarausfall, Harndrang, Hautkrankheiten, Heiserkeit, Impotenz, Krätze, Lepra, Menstruation, unregelmäßige, Neuralgie, Nierensteine, Rheumatische Gliederschmerzen (Paste äußerlich aufgetragen), Schilddrüsenstörungen, Schluckauf, Schwächezustände, Syphilis, Tumore, Unfruchtbarkeit, Verdauungsstörung, Verstopfung, Weißfleckenkrankheit, Wundrose Symptomatische Vergleichsmittel


 

BO HE Chinesische Minze – 薄荷 – MENTHAE HERBA

Kleine Art mit süßem Aroma

Familie:
Labiatae (Lippenblütler)

Stammpflanze:
Mentha arvensis

Botanischer Name:
Mentha haplocalyx Briq.

Deutscher Name:
Chinesische Ackerminze, Kraut

Englischer Name:
Peppermint

Ganz eigener, süßer Duft. Für den chinesischen Kräutergarten (mit Ginseng, Moxakraut, Koriander, Pfingstrose usw.). Das milde fruchtige Aroma passt auch an Süßspeisen.
Haltbarkeit: frostfest, ausdauernd

Höhe/Platzbedarf: 70/30

Während die Ackerminze in der westlichen Welt oft dazu verwendet wird, das Gerinnen der Milch zu verhindern, ist Bo He (Menthae herba) in China ein bevorzugtes Mittel gegen Probleme die mit Wind-Hitze einhergehen. Dazu gehören bespielsweise eine fiebrige Erkältung, eine beginnende Grippe und auch juckender Hautausschlag. Bo He findet erstmals im Lei Gong Pao Zhi (Großvater Leis Kompendium der Kräuterzubereitungen) Erwähnung. Dieses Werk wurde um 470 n. Chr. von Lei Xiao verfasst. Daraus lässt sich ableiten, dass Bo He seit über 1500 Jahren Verwendung in der Traditionellen Chinesischen Medizin findet.

Temperaturverhalten:
kühl

Geschmack:
scharf

Funktionskreisbezug:
Lunge, Leber

Wirkrichtung:
emporhebend
Wirkort:
Oberfläche, Kopf, Augen

Wirkungsweise:
enzündungshemmend, antibakteriell, krampflösend, schmerzlindernd, schweißtreibend, kühlend


Traditionelle Verwendung: vertreiben von Wind und Hitze; klären des Kopfes und der Augen; fördern des Aufblühens der Haut (beispielsweise bei Masern); vertreiben von stockendem Leber-Qi; lindern von Depressionen.

Typische Dosierung in der Traditionellen Chinesischen Medizin:
2g bis 6g

Kombination mit anderen Kräutern:

mit Lian QiaoJin Yin Hua und anderen Arzneien im Yin Qiao San, einer Basisarznei bei Wind-Hitze-Syndromen; mit Niu Bang ZiJu Hua und anderen Kräutern vermischt zur Behandlung von Kopfschmerzen sowie empfindlichen Augen in Zusammenhang mit Windproblemen.

Warnhinweis:
bei übermäßigem Leber-Qi und Yin-Mange meiden!

 

JU HUA Chinesische Tee-Chrysantheme

Der beliebteste chinesische Kräutertee

Familie:
Compositae/ Asteraceae

Deutscher Name:
Chrysanthemenblüte

Englischer Name:
Chrysanthemum Flower

Inhaltsstoffe:
Adenin, Cholin, Stachydrin, Chrysanthemin, Vitamin Bi, Apigenin, Coptisid I, Chrysandiol, Chrysartemin A und B, Chlorochrymorin

Eine wunderschöne Chrysantheme mit reinweißen, großen Blüten und gelber Mitte. Die Chrysanthemenblüte symbolisiert in China Langlebigkeit und ein Leben in stiller Zurückgezogenheit. Erst im Herbst, wenn die Tage kürzer werden, setzen die Chrysanthemen Blüten an. Der Chinese würde sagen, wenn das Yang dem Yin weicht und der Winter kommt.

Chrysanthementee ist im Süden Chinas eines der beliebtesten Hausgetränke im Sommer. Daneben wird es auch als Heiltee verabreicht, der gegen Angina, Altersdiabetes, Fieber, Kopfschmerz und Bluthochdruck helfen soll. Wirkt auf die Lungen- und Lebermeridiane beruhigend. Aufgüsse der Blütenköpfe werden als Augenkompresse noch warm auf entzündete und übermüdete Augen gelegt.

In China trinkt man den Tee aus den Blütenköpfen auch wenn man nicht krank ist, einfach weil es das Altern verzögert, und weil er einfach lecker und aromatisch schmeckt. Er ist beliebt bei den Taoisten. „Ju Hua lässt das Qi und das Blut leichter fließen, macht den Körper durchlässiger und verhindert die Alterung.“ Es wird jedoch immer betont, der Tee müsse über lange Zeit getrunken werden, damit er dementsprechend wirkt.

Erntereif sind die Blüten wenn sie gerade aufgehen, das ist hier in Deutschland bei dieser spät blühenden Art November bis Dezember. Die ganzen Blütenköpfe sollten schön warm und trocken aufgestellt werden, damit sie nicht zu lange Zeit brauchen um ganz trocken zu werden. Man kann auch die ganze Pflanze bündeln und aufhängen.

Verwendet werden zwei Formen: die weißblühenden (Bai Ju Hua) und die  gelbblühenden (Huang Ju Hua). Beide sind in China auf Wirkstoffe ausgelesene Sorten und werden nur vegetativ (das heißt durch Stecklinge oder Teilung) vermehrt. Wir bieten hier die weißblühende Sorte an. Die weißen Blüten (Bai Ju Hua) enthalten mehr Flavonoide. Traditionell gelten die weißen Blüten als wirksamer um die Leber zu beruhigen, und besser geeignet zur Behandlung müder Augen, während die gelb blühenden Sorten mehr geeignet sind um „heiße“ Gifte auszuleiten.

Die chinesische Tee-Chrysantheme wird nur vegetativ vermehrt. Unsere Mutterpflanzen kommen aus China, aus der Provinz Guangxi, hier ist der Anbau von Chrysanthemen-Blüten sehr verbreitet.

Die chinesischen Tee-Chrysanthemen ist, wie andere Gartenchrysanthemen auch, sehr leicht im Garten zu halten. Der Duft der Chrysanthemen ist fast legendär, und unverwechselbar. Es duften mehr die Blätter als die Blüten.

In China werden die Blütenköpfe der Chrysantheme (Chrysanthemi flos, Ju Hua) als Grundlage für einen kühlenden Tee verwendet und sind heutzutage auch in Supermärkten erhältlich. Ju Hua(Chrysanthemi flos) wird seit mehr als 2000 Jahren als Arzneipflanze benutzt. Erstmals findet Ju Hua von Shen Nong unter der alternativen Bezeichnung Jie Hua (saisonale Blume) Erwähnung. Nach seiner Erkenntnis soll die Einnahme von Ju Hua über einen längeren Zeitraum zu einer Verlangsamung des Alterns und zur Verlängerung des Lebens führen.

Verbreitung, Aufbereitung und Lagerung:
Ju Hua (Chrysanthemi Flos) ist vorwiedend in den Provinzen Anhui, Hebei, Henan, Jiangsu, Shandong, Sichuan un Zhejiang zu finden.

Die Blüten der Wildform der Chrysantheme werden zwischen September und November in voller Blüte geerntet. Danach erfolgt die Trocknung Schatten. Bei einer anderen Methode die Blüte zuerst geräuchert und anschließend an der Sonne getrocknet. Je nach Herkunftsgebiet (Drei Gebiete der Provinz Anhui und eines in Zhejiang) ist die Erscheinungsform etwas unterschiedlich. Heutezutage wird die Pflanze breit kultiviert und stammt nur noch sehr selten aus ihrer natürlichen Umgebung.

Ju Hua (Chrysanthemi Flos) sollte kühl und trocken, in gut verschlossenen Gefässen aufbewahrt werden. Die getrockneten Blüten sind sehr anfällig auf Schimmelbildung und Insektenfrass.

Temperaturverhalten:
kühl

Geschmack:
scharf, bittersüß

Funktionskreisbezug:
Lunge, Leber

Wirkungsweise:
antibakteriell, antiviral, antimykotisch, blutdrucksenkend, gefäßerweiternd, entzündungshemmend, vorbeugend bei Migräne.

Traditionelle Verwendung: Ausleitung von Wind;
Anwednung bei Fieber, Kopfschmerzen, Benommenheit, geröteten Augen;
Ausleitung von Hitze bei Wind; Anwendung bei geröteten, schmerzhaften, trockenen Augen, unscharfes Sehen, Schwindel; Kühlen von Hitze; Anwendung bei tiefen, eitrigen Geschwüren, Furunkeln, infizierte schmerzhafte Wunden;Klären von Augen und Kopf; Anwendung bei Benommenheit, Kopfschmerzen, geröteten Augen; Behandlung von Exzemen, Verbrennungen und Geschwüren; Anwendung bei eitrigen Geschwüren, Furunkeln, infizierte schmerzhafte Wunden; Harmonisierung und Stützung des Funktionskreis Leber; Anwendung bei hochschlagendem Yang, Kopfschmerzen, Schwindel, geröteten Augen, Schwerhörigkeit, Tinnitus

Typische Dosierung in der Traditionellen Chinesischen Medizin:
3 g bis 18 g; Standard 10 g

Kochzeit:
Die Blüten werden am Schluss der Abkochung hinzugegeben, kurz aufgekocht und 3 Minuten ziehen gelassen.

Kombination mit anderen Kräutern: bei Kopfschmerzen verursacht durch Hitze-Wind oder hochschlagendes Leber-Yang
zusammen mit 
Chuan Xiong (Chuanxiong rhizoma/ Ligustici chuanxiong); bei Kopfschmerzen, Benommenheit und Schwindelgefühl durch aufsteigendes Leber-Yang, verschwommener Sicht durch Schwäche im Funktionskreis Leber, Schwäche im Funktionskreis Niere
zusammen mit 
Gou Qi Zi (Lycii fructus); bei Kopfschmerzen, Benommenheit, Schwindel durch hochschlagendes Leber-Yang, Krampanfällen, Schüttelkrämpfen bei Kindern hervorgerufen durch Wind im Funktionskreis Leber zusammen mit Bai Shao Yao (Paeoniae lactiflorae radix alba), Tian Ma (Gastrodiae rhizoma), Shi Jue Ming (Haliotidis concha), Gou Teng (Uncariae ramulus); bei Kopfschmerzen, Benommenheit, geröteten Augen, Hitze-Wind zusammen mit Sang Ye (Mori folium), Bo He (Menthae herba), Lian Qiao (Forsythiae fructus), Fang Feng (Ledebouriellae seu Saposhnikoviae radix), Ji Li (Tribuli fructus); bei Kopfschmerzen, Drehschwindel, gerötete Augen, Sehstörungen, Schwerhörigkeit, Tinnitus zusammen mit Shi Jue Ming (Haliotidis concha), Bai Shao Yao(Paeoniae lactiflorae radix alba), Shu Di Huang (Rehmanniae radix preparata); bei schlecht heilenden Infektionen und toxischen Schwellungen zusammen mit Jin Yin Hua (Lonicerae flos); bei eiternden Geschwüren und Furunkeln
zusammen mit 
Zi Hua Di Ding (Violae herba), Pu Gong Ying(Taraxaci herba cum radix) zur Linderung der typischen Symptome der Wind-Hitze bei Schnupfen und Grippe zusammen mit Sang Ye (Mori folium), Bo He (Menthae herba), Jie Geng (Platycodi radix), Lian Qiao (Forsythiae fructus) und weiteren Kräutern im Sang Ju Yin.

Klassische Rezepturen:
Sang Ju Yin;
Qi Ju Di Huang Wan

Verträglichkeit mit anderen Arzneien der TCM:

Die Wirkung wird gefördert durch Cang Zhu (Atractylodis rhizoma), Gou Qi Zi (Lycii fructus), Sang Bai Pi (Mori cortex) und Da Qing Ye (Isatidis fructus).

Schwangerschaft:
Auch während der Schwangerschaft kann 
Ju Hua (Chrysanthemi Flos) angewendet werden.

Forschungsergebnisse:
Wissenschaftliche Versuche ergaben eine antibiotische Wirkung. Ebenfalls bestätigt ist eine Blutdruck senkende Wirkung.

Warnhinweis:
Nicht anwenden bei Durchfall, Appetitlosigkeit und Qi-Mangel!

 

Chinesische Winterblüte Chimonanthus praecox

Duftstrauch von den Bergen Chinas

Die cremeweißen bis hellgelben, stark und veilchenartig duftenden Blüten erscheinen schon vor dem Laubaustrieb im Winter oder zeitigen Frühjahr. Ein kleiner Strauch aus den Bergwäldern Chinas, der auch in seiner Heimat kultiviert wird.


Deutscher Name: Chinesische Winterblüte

Englischer Name: Wintersweet

Pflanzenfamilie: Calycanthaceae (Gewürzstrauchgewächse)

Heimat / Geschichte: 
Die Chinesische Winterblüte (Chimonanthus praecox (L.) Link), ein winterharter Strauch, ist in den Gebirgswäldern Ost - Chinas bis in eine Höhe von 300 m beheimatet.
Stammesgeschichtlich ging sie aus der uralten Pflanzenfamilie der Gewürzstrauchgewächse (Calycanthaceae) hervor.
Im Jahr 1766 wurde sie nach Europa eingeführt. Die Namensbezeichnung stammt von den griechischen Wörtern "cheimon" = Winter und "anthos" = Blüte ab. Der Namenszusatz "praecox" weist auf das frühe Blühen im Jahr schon vor dem Blattaustrieb hin.
In Japan werden Zweige der Winterblüte für die Neujahrsfeiern im Januar in Vasen gestellt, da sie dort als Glückssymbol gelten.

Botanik: 
Die Chinesische Winterblüte (Chimonanthus praecox (L.) Link) ist eine von sechs laubabwerfenden, frostharten Straucharten, die zur Gattung Chimonanthus gehören. Diese Gattung gehört zur Familie der Calycanthaceae (Gewürzstrauchgewächse). Der Strauch wächst etwas sparrig mit abgewinkelten Zweigen bis zu einer Höhe von 3 m - 4 m und einer Breite von 3 m. Die drahtigen, geschuppten Zweige sind erst graugrün, später braun. Die eiförmig - elliptischen bis lanzettlichen, ganzrandigen, derben, beiderseits glänzenden, hellgrünen Blätter sind 7 cm - 20 cm lang, zugespitzt und 3 cm bis 7 cm breit.
Sie sitzen zu mehreren gegenständig angeordnet an den Zweigenden. Auf den Nerven sind sie behaart.
Kurz vor der Blüte erst fällt das leuchtend grüngelbe bis gelbe Herbstlaub im November/ Dezember ab.
Die achselständigen, glockigen, 2,5 cm breiten Einzelblüten öffnen sich schon vor Weihnachten und blühen bis Februar/ März. Frost unter -10°C schadet ihnen allerdings.
Auch bei nicht ausgereiftem Holz sind Frostschäden möglich. 
Im Sonnenschein verströmen die Blüten einen wunderbaren süßen Vanille - Veilchen - Honigduft.
Obwohl die Winterblüte in der kalten Jahreszeit blüht, ist sie auf die Bestäubung durch die Insekten angewiesen (Bienen, Hummeln, Fliegen, Käfer).
Die wachsartig durchscheinenden, abwärts geneigten Blüten entwickeln sich aus 3 mm - 4 mm großen schuppigen Knospen. Die Blüten entfalten sich am zweijährigen Holz.
Von den zahlreichen Blütenblättern (Tepalen) sind die außen stehenden gelblichweiß, die inneren kleiner und von braungelben bis purpurnen Adern durchzogen. In der Mitte der Blüte sitzen fünf bis sechs zusammengeneigte funktionelle Staubblätter und zahlreiche sterile (Stanienodien).
Die sich entwickelnden lederartigen, 4 cm langen, braunen Früchte sind eine am oberen Ende zusammengezogene Kapsel. In ihnen reifen in warmen Sommern auch bei uns die Samen heran.
Krankheiten und Schädlinge sind bei der Chinesischen Winterblüte nicht bekannt.

Standort / Pflege: 
Die Chinesische Winterblüte (Chimonanthus praecox (L.) Link) gehört zu den größten Gehölzkostbarkeiten. Gärten, Parkanlagen oder Innenhöfe werden schon im Dezember / Januar von ihrem angenehmen Blütenduft erfüllt.
Sie wird als Solitärstrauch oder in Rabatten angepflanzt. Besonders geeignet ist ein Standplatz an sonnigen, windgeschützten Mauern in nährstoffreicher, wasserdurchlässiger Erde.
Die Winterblüte ist sehr pH - tolerant.
Direkt nach der Blüte kann der Strauch beschnitten werden. 
Abgeschnittene Zweige halten sich gut in Vasen, und die Blüten verbreiten dann auch im ganzen Haus ihren Duft.
Die Vermehrung erfolgt durch Samen oder Stecklinge.
Da die zauberhafte Winterblüte in der trüben Winterzeit lange in voller Blüte steht, gewinnt sie in Parks und Gärten an Beliebtheit.
Im Botanischen Garten in Wuppertal findet man sie als ca. 20 Jahre alten, sehr kräftigen Strauch an der unteren Mauer des Elisenturms.

 

Chinesischer Gemüsebaum Toona sinensis

Maggi®-Kraut auf asiatisch

Stellen Sie sich vor, Sie gehen mit dem Küchenmesser nicht in den Gemüsegarten, um Salat zu stechen, sondern schnurstracks auf einen Baum zu, den Sie nie höher als ca. 1,50 Meter werden lassen, schneiden etwas vom zarten Austrieb ab, um für ihr Abendmahl frische Würze für ein wunderbares, nahrhaftes Gemüsegericht zu besorgen. Nach einem Monat treibt er wieder aus, und Sie ernten erneut. „Welcher Baum ist das?“ - werden sich ihre Nachbarn fragen. „Seit wann wachsen Kräuter an Bäumen?“ - fragen möglicherweise ihre Freunde. Wegen seines starken Aromas würde ich ihn am liebsten Maggi®- Baum nennen. Die jungen Blätter und Sprossen haben ein einzigartiges Aroma - entfernt vergleichbar mit einer Mischung aus Suppenwürze und Schnittlauch. In China ist Toona bekannt als „Baum-Gemüse“ und gilt dort, wie auch in Malaysia, als Delikatesse.

Der zarte Austrieb im Frühjahr ist rötlich, und dann schmecken die Blätter und Knospen auch am besten. Die jungen Blätter enthalten mit etwa 10% Eiweiß mehr als jedes andere Blattgemüse. Außerdem sind sie sehr vitaminreich. Sie sind besonders beliebt in Chop Suey und anderem Kurzgebratenem, vor allem mit Eiern, zum Würzen, aber auch eingelegt und für Suppen und Soßen. Da in der chinesischen Kochtradition die vegetarische Küche seit jeher eine besondere Rolle spielt, werden Sprossen vom Gemüsebaum wegen des hohen Eiweißgehaltes und des herzhaften Geschmackes auch gerne als „vegetarischer Fisch“ serviert. Junge Blätter passen gut an Salat anstelle von Schnittlauch. Ältere Blätter geben einen aromatischen Tee. Die frisch gekeimten Samen werden wie Kresse- oder Senfsprossen gebraucht, sind aber wesentlich aromatischer.

Neuerdings werden in China Gemüsebäume sogar in Gewächshäusern gezogen, damit man sie rechtzeitig für das chinesische Neujahrsfestmahl ernten kann. Aber dieser Baum ist nicht nur Gemüsegewächs und Würzpflanze, sondern auch traditionelle Heilpflanze. In der pharmakologischen Forschung wurde vor kurzem festgestellt, dass Toona eine extrem hohe Wirkung als Antioxidans besitzt, höher noch als beispielsweise Rosmarin oder Salbei. So erklärt sich auch die seit Jahrhunderten praktizierte Anwendung in der orientalischen Medizin als Krebs verhütende Heilpflanze. Außerdem wirkt es als Analgetikum (Schmerzmittel) und antidiabetisch.

In der traditionellen chinesischen Medizin werden Blätter, Stängel und die Wurzel verwendet gegen Blutungen, Durchfall und Entzündungen. Der Blattsaft wirkt außerdem stark keimhemmend. Die Wirkung der Rinde ist zusammenziehend, blutreinigend und harntreibend. Blätter werden äußerlich auch gegen Hautunreinheiten angewendet.

Der Chop-Suey-Baum, wie er auch gerne genannt wird, ist ein sehr wüchsiger Baum, der jährlich  leicht einen Meter und mehr wächst. Unsere Sorte heißt ‚Purple Chinese Toon‘, kommt aus dem Norden Chinas, und ist zuverlässig winterhart. In den ersten Jahren empfehlen wir jedoch bei Pflanzung in rauen Lagen, den unteren Teil des Baumes mit Zweigen abzudecken. Die Winterhärte wird mit den Jahren immer besser. Wichtig für eine erfolgreiche Pflanzung ist ein gut gedüngter, nicht zu trockener Boden und eine sonnige Lage. Während des Sommers kann man bei älteren Bäumen die Zweige zurückschneiden - danach erfolgt wieder ein neuer, zarter Austrieb. Wir liefern zur Zeit ca. 1-jährige, etwa 20-30cm große Pflanzen. Wenn die Bäume älter sind, erscheinen im Frühjahr büschelweise weiße Blüten mit angenehmem, durchdringendem Duft.

In der Materia Medica der Traditionellen Chinesischen Medizin sucht man den Chinesischen Gemüsebaum vergebens. Dessen ungeachtet findet der Chinesische Gemüsebaum in der Naturheilkunde Verwendung. Insbesondere zur Behandlung von gynäkologischen Beschwerden, Diabetes und Krebs.
Bekannter ist der Chinesische Gemüsebaum indes als unglaublich schmackhaftes Gewürz und vitaminreiches Gemüse, weshalb man den Chinesischen Gemüsebaum auch als Chop Suey Baum bezeichnet.

Botanik

Der Chinesische Gemüsebaum ist ein bis zu 30 Meter hoher in Asien heimischer, winterharter Baum. Der Chinesische Gemüsebaum bevorzugt einen sonnigen Standort mit feuchter Erde und guter Drainage. Der Stamm ist rissig und grau. Die innere Rinde ist fleischrot, laminiert und riecht nach einer Mischung aus Knoblauch und Pfeffer. Das weiße Holz wird in China zum Bau von Möbeln verwendet. Die Blätter sind paarig gefiedert und ohne Nebenblätter. Die Blütenstände sind bis zu 1 Meter lange Rispen, winziger weißer Blüten. Sie verströmen einen starken, sauren Geruch, den man viele Meter weit wahrnehmen kann.

Bezeichnungen

Wissenschaftlich bezeichnet man den Chinesischen Gemüsebaum als Toona sinensis. Weitere landestypische Namen sind Chinesische Zeder, Chinesischer Surenbaum, Chinesischer Mahagony oder Roter Toon.

Indikationen

Der Chinesische Gemüsebaum wird zur Behandlung von roten Flecken, gynäkologischen Beschwerden, wie unregelmäßiger Menstruation, Harnwegsbeschwerden, Harnverhalten, Verdauungsbeschwerden, Lungenkrebs, Impotenz, Diabetes und Schmerzen eingesetzt.

Anwendung und Wirkung

Die Blätter des Chinesischen Gemüsebaums enthalten sehr viel Vitamin A und bis zu 10% Eiweiß. Sie werden hauptsächlich wie Spinat als schmackhaftes Gemüse zubereitet. Aufgrund ihres moschusartigen, an gerösteten Knoblauch erinnernden Geschmacks werden die Blätter des Chinesischen Gemüsebaums auch für kulinarische Zwecke verwendet und verbessern als würzende Beigabe viele Speisen. Die jungen Chinesischen Gemüsebaumblätter kaut man zur Förderung der Verdauung. Ein Extrakt zeigte in Studien eine Verbesserung der Insulinausschüttung, antitumorwirkung bei Lungenkrebs, eine schmerzstillende Wirkung und eine Stimulierung der Produktion von Testosteron. Der Blattsaft wirkt stark keimhemmend. Die Rinde, Wurzelrinde, Wurzel und die Blätter des Chinesischen Gemüsebaums nutzt man zur Behandlung von roten Flecken der Haut. Dazu wird die Rinde des Chinesischen Gemüsebaums 15 Minuten in Wasser gekocht und der so erhaltene Dekokt anschließend getrunken.

Die Wurzelrinde des Chinesischen Gemüsebaums verabreicht man bei gynäkologischen Beschwerden, wie unregelmäßiger Menstruation. Getrocknetes, gemahlenes Wurzelpulver ist hilfreich zur Erhöhung der Harnmenge, zum kühlen und zur Blutreinigung.

Das weiße Holz des Chinesischen Gemüsebaums wird in China zum Bau von Möbeln verwendet. Der Chinesische Gemüsebaum in der evidenzbasierten Medizin In der evidenzbasierten Medizin wird der Chinesische Gemüsebaum nicht genutzt. Chinesischer Gemüsebaum Gegenanzeigen und Nebenwirkungen Bei massvoller Verwendung sind keine Nebenwirkungen für den Chinesischen Gemüsebaum bekannt.

 

Chinesischer Gewürzstrauch Elsholtzia stauntonii, (Lamiaceae)

  1. Standort: voll- bis teilsonnig

  2. Gießen: antrocknen lassen, mäßig feucht im Winter

  3. Substrat & Boden: Kräuter-/Gemüseerde, durchlässiger auch sandig-lehmiger Boden

  4. Dünger: organischer Gemüsedünger

  5. Überwintern: winterhart bis -25 °C im Garten, im Topf bis -15 °C

  6. Vermehrung: Samen, Stecklinge, Teilung

Kurzporträt

Der Chinesische Gewürzstrauch (Elsholtzia stauntonii) wächst, im Gegensatz zu den Minzen, mit denen er nahe verwandt ist, mehr in die Höhe als in die Breite.

Der aus China stammende Lippenblütler kann über einen Meter hoch werden. Seine lila Blüten erscheinen im September.

Das Aroma seiner Blätter ist zitronig-minzig mit einem Hauch Anis.

Verwendung: Wie Minze oder Melisse: zum Verfeinern von Süßspeisen, Suppen, Salaten und Soßen, als Tee oder Duftöl.

Lagern: Sollte eingefroren werden. Verliert sein Aroma beim Trocknen.

AnbauDa Elsholtzia stauntonii mit bis zu -25 °C gut winterhart ist, eignet er sich auch für die ganzjährige Kultur im Kübel.

Standort: Der Chinesische Gewürzstrauch benötigt einen voll- bis teilsonnigen Standort um gut zu gedeihen. Ideal ist ein Plätzchen, das ihm mindestens 3 Sonnenstunden täglich bietet.

Boden/Substrat: An den Boden stellt er keine besonderen Ansprüche, er darf nur nicht dauerhaft unter Wasser stehen. Humos bis stark mineralisch werden vertragen.

Für die Kultur im Kübel ist eine Mischung aus Kräuter-/Gemüseerde und Sand im Verhältnis 3:1 gut geeignet.

Gießen: Kübelpflanzen werden erst gegossen, wenn die Erde gut an-, aber noch nicht ausgetrocknet ist.

Im Beet etablierte Exemplare vertragen kurze Trockenperioden. Wer viele Blätter ernten möchte, sollte den Boden aber nur antrocknen lassen.

Düngen: Während der Wachstumszeit gelegentlich mit organischem Flüssigdünger.

Überwintern: Im Beet kann der Chinesische Gewürzstrauch ohne Schutz überwintert werden.

Kübelpflanzen die überdacht stehen erhalten nur an frostfreien Tagen Wasser. Ihr Substrat hält man mäßig feucht, ohne es austrocknen zu lassen.

Vermehren: Die Vermehrung kann durch Teilung, Aussaat oder Stecklinge erfolgen.

Die Blüten des Gewürzstrauch bringen Farbe in den herbstlichen Garten, er blüht von September bis Oktober. Probieren Sie die Blätter einmal am Gurkensalat

Leicht verholzender, winterfester, kleiner Strauch. In der Statur ähnlich dem Gartensalbei. Kräftigeres Aroma; ein bisschen wie Kümmel und Minze, aber doch noch anders. Probieren Sie mal ein paar gehackte Blätter an gedünstetem Gurkengemüse. Sonst ist es ähnlich vielseitig zu verwenden wie die Vietnamesische Melisse. Schöne, rosa Blütenrispen im Spätsommer bis in den Herbst hinein.

Haltbarkeit: frostfest, ausdauern Höhe/Platzbedarf: 90/40

 

Chinesischer Lauch (Allium tuberosum),

Unsere beste Sorte Schnittknoblauch Die beste Alternative zum üblichen Schnittknoblauch! Die ganze Pflanze ist wesentlich größer und die Blätter doppelt so breit, das Aroma reichhaltiger. Die Samenkapseln sind ergiebig und zarter als die Blätter, solange sie noch grün sind. Äußerst winterfest und langlebig. In China und Japan gelten besonders die Blütenstiele als Delikatesse.

Der Knoblauch-Schnittlauch (Allium tuberosum), auch Chinesischer Schnittlauch, Knolau oder Schnittknoblauch genannt, in deutschsprachigen Kochbüchern auch als Thai Soi oder Buchu bezeichnet, ist eine Pflanzenart in der Gattung Lauch(Allium). Er wird vor allem in der ostasiatischen Küche verwendet; geschmacklich ähnelt er eher dem Knoblauch als demSchnittlauch, ist dabei aber viel milder.

Großblättriger Schnittknoblauch, Allium ramosum (

Syn.: Allium lancipetalum Y.P.Hsu, A. odorum L., A. potaninii Regel, A. tataricum L. f., A. weichanicumPalibin.) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Lauch (Allium) in der Unterfamilie Lauchgewächse (Allioideae). Geschmacklich ähnelt er eher dem Knoblauch als dem Schnittlauch.

Verbreitung

Diese Art hat ihr Verbreitungsgebiet in Kasachstan, der MongoleiRussland und in den chinesischen Provinzen: GansuHebei,HeilongjiangJilinLiaoningNei MongolNingxiaQinghaiShaanxiShandongShanxi und Xinjiang. Die Standorte befinden sich auf sonnigen Hügeln und Weiden in Höhenlagen zwischen 500 und 2100 Meter. Diese Art befindet sich wohl selten in Kultur und wird auch nicht genutzt.

Verwechslungsmöglichkeit

Die seltene Art Allium ramosum unterscheidet sich vom nah verwandten, häufig kultivierten Knoblauch-Schnittlauch (Allium tuberosum) vor allem durch einen blassroten Mittelnerv auf den weißen Blütenhüllblättern, auch die Blätter sind nicht so flach wie bei A. tuberosum. Nach einer Sichtweise wird nur Allium tuberosum als kultivierte Art angesehen, aber es gibt ebenfalls die Sichtweise, dass auch Allium ramosum kultiviert wurde.[1]

Allium ramosum darf nicht mit dem europäischen Duft-Lauch (Allium suaveolens) verwechselt werden.

Dong-Ling Cao Isodon rubescens

Chinesisches Heilkraut mit hellblauen Blüten

Ein terpenreicher Lippenblütler, der neuerdings in der Krebstherapie Beachtung findet. Oridonin und Rubescensin A und B sind Substanzen, die Krebswachstum hemmen. Das ganze Kraut verbessert die Verdauung, beruhigt Entzündungen und wird in China besonders gegen Brustkrebs und Prostatakarzinom angewendet. Meridiane: Magen, Lunge, Leber. Schnellwachsender Lippenblütler mit hellblauen Blüten im Spätsommer.


Äußerlich einer Brennessel ähnlich und auch mit einem sehr bitteren Geschmack versehen, findet Dong-Ling Cao derzeit einige Beachtung bei der 
Krebstherapie. Das enthaltene Rubescensin hemmt das Wachstum von Krebszellen und wird in der TCM besonders bei Tumoren der Brust und der Prostata eingesetzt. Insgesamt bekämpft Isodon rubescens Entzündungen im Körper. .

Dong-Ling-Cao enthält außer 
Rubescensin den Wirkstoff Oridonin. Dieser wirkt in einer besonderen Gruppe mutierter Blutkrebs-Zellen, schreibt das Journal "Science Translational Medicine". "Oridonin treibt die mutierten Zellen in den kontrollierten Selbstmord", heißt es in dem Bericht.
Verwendung
Bevorzug wird es als Tee verwendet. Dazu werden die Blätter und Blüten geerntet, getrocknet und 1 TL davon mit 200 ml Wasser aufgebrüht. Möglichst in einem geschlossenen Gefäß 10 Minuten ziehen lassen.
Standort und Pflege

Recht anspruchslose, winterharte Staude. Bevorzugt halbschattige Standorte mit guter Nährstoffversorgung, dann wird die Pflanze recht groß mit ca. 80 cm Höhe und 80 cm Breite. 

Inhaltsstoffe Rubescensin, Oridonin

Chinesische Forscher haben herausgefunden, wie eine Substanz aus der in China wachsenden Pflanze Isodon rubescens genau gegen Blutkrebs wirkt. Das Gewächs – auch bekannt unter dem Namen Dong-Ling-Cao – enthält den Wirkstoff Oridonin. Dieser wirkt in einer besonderen Gruppe mutierter Blutkrebs(Leukämie)-Zellen auf zwei verschiedene Weisen, schreibt eine Gruppe um Zhu Chen vom Institute of Health Sciences in Shanghai im Journal "Science Translational Medicine”.

Bei Leukämie-Patienten vermehren sich unreife Blutzellen im Knochenmark und im Blut. Eine häufige Mutation, die dem Leiden zugrunde liegt, trägt den Namen t(8;21)(q22;q22). Bereits vor der neuen Untersuchung war aus Versuchen mit Zellkulturen bekannt, dass die Substanz Oridonin solche Zellen in den kontrollierten Selbstmord (Apoptose) treiben kann. Wie genau das passiert, wussten die Forscher aber nicht.

Zwei Mechanismen

Jetzt zeigen Chen und Kollegen, dass Oridonin einerseits mit mehreren Proteinen in der Zelle wechselwirkt, die für die Beseitigung gefährlicher Nebenprodukte des Stoffwechsel zuständig sind. Diese sogenannten Reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) können großen Schaden in der Zelle anrichten. Mehr ROS in der Zelle treiben diese in den Selbstmord.

Und es gibt noch einen zweiten Mechanismus: Die Mutation namens t(8;21)(q22;q22) hat ein Protein (AML1ETO) zur Folge, das in den Zellkern gelangt. Dort führt es zu einem genetischen Programm, das Leukämie entstehen lässt. Oridonin dringt ebenfalls bis in den Zellkern vor. Es sorgt dafür, dass AML1ETO zerschnitten wird. Damit kann es das lebensgefährliche Leukämie-Programm nicht mehr starten. Bei Patienten, die diese Mutation in sich tragen, kann die Substanz aus der Pflanze Dong-Ling-Cao also helfende Wirkung zeigen.

Womöglich, so heißt es in dem Journal, lassen sich nach dem Vorbild von Oridonin neue Medikamente gegen akute myeloische Leukämie schaffen.

 

Dong Quai (Dang Gui) Chinesische Engelwurz

Eine der wichtigsten Heilpflanzen in der TCM

Gehört zu den zehn wichtigsten Heilpflanzen der TCM, der traditionellen chinesischen Medizin. In der Bedeutung kommt sie gleich hinter Ginseng, der Nr. 1 in China. Dang Gui wird jedoch öfter und in größeren Mengen gebraucht als Ginseng. In Asien wurde die Wurzel schon vor tausenden von Jahren als Heilpflanze genutzt, und die ersten Aufzeichnungen stammen aus dem Jahre 588 vor Christus. Verwendet wird die starke, aromatisch schmeckende Wurzel. Sie wirkt blutdrucksenkend, kreislaufanregend, herzkräftigend; - speziell die Durchblutung der Herzkranzgefäße wird verbessert, das verringert Herzrhythmusstörungen. Sie hat außerdem eine starke Wirkung gegen Bakterien, wirkt allgemein gegen Entzündungen und Schmerzen. Dang  Gui hilft der Leber bei der Verwertung von Sauerstoff.

Diese Art Engelwurz gilt in China als das wichtigste Yin-Tonikum. Immer wenn die Diagnose verlangt, Yin zu erzeugen und Blut aufzubauen und in Fluss zu bringen, wird es eingesetzt. Es ist ein typisches Bluttonikum.

Die Wurzel wird auch „Frauenginseng“ genannt, denn sie soll besonders helfen bei typischen Frauenleiden: Menstruationskrämpfe, unregelmäßiger Zyklus, Hitzewallungen in den Wechseljahren. Aber auch gegen Hepatitis, Leberzirrhose, und bei rheumatischen Schmerzen wird es angewandt. Ebenso gegen Blutarmut und Schwäche nach der Geburt eines Kindes. Es ist eine Kräutermedizin mit enorm vielen dokumentierten Anwendungsgebieten. 

Auch in der Küche wird die aromatische Wurzel verwendet. Z.B. zur Zubereitung einer heilsamen Suppe.

Im Garten ist Dong Quai eine imposante Staude, vergleichbar mit Engelwurz, aber mit feineren Blättern. Die Pflanze mag einen feuchten Standort in gut durchlässiger Erde, und kommt auch mit einem halbschattigen Standort zurecht, wenngleich die Entwicklung in der vollen Sonne aber am besten ist.

 

Haltbarkeit:frostfest, ausdauernd

Höhe/Platzbedarf:100/30

Die Chinesische Engelwurz wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 0,4 bis 1 Metern. Die zylindrische Hauptwurzel verzweigt sich in viele sukkulente Seitenwurzeln und alle Wurzeln sind stark aromatisch. Der purpurfarben-grüne, gestreifteStängel ist im oberen Bereich verzweigt.[1]

Die wechselständig am Stängel angeordneten Laubblätter sind in Blattscheide, Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Bei den Grundblättern und den unteren Stängelblättern sind die Blattstiele 5 bis 20 Zentimeter lang.[1]

Generative Merkmale

Die Blütezeit reicht in China von Juni bis Juli. Im endständigen, doppeldoldigen Blütenstand stehen viele Blüten zusammen.[1]

Die Früchte reifen in China zwischen Juli und September. Die Doppelachäne zerfällt in zwei Teilfrüchte, die bei einer Länge von 4 bis 6 Millimetern sowie einem Durchmesser von 3 bis 4 Millimetern ellipsoid oder fast kreisförmig sind.[1]

Vorkommen

Die zwei Varietäten gedeihen wild oder kultiviert in Wäldern und im Gebüsch in Höhenlagen von 2500 bis 3000 Metern in den chinesischenProvinzen SichuanGansuHubeiShanxi und Yunnan.

Schon im ältesten chinesischen Heilpflanzenbuch, dem Shennong ben cao jing, wurden die Wurzeln der Chinesischen Engelwurz prominent behandelt. Als Hauptwirkung wurde der Aufbau und die Harmonisierung des Blutes angegeben. Dadurch sollte vor allem die weibliche Fruchtbarkeit positiv beeinflusst werden.

Die aktuell gültigen chinesischen Arzneibücher empfehlen die Droge bei folgenden Erkrankungen: Welk-gelbe Gesichtsfarbe bei Blut-Leere, Schwindel und Herzklopfen, MenstruationsbeschwerdenAusbleiben der Regelblutung, Leere-Kälte-Bauchschmerz, Darm-Trockenheits-Stuhlverstopfung, Wind-Feuchtigkeits-Rheuma, Unfallverletzungen, Geschwüre.[3]

Jean-Baptiste Du Halde

Chinesische Engelwurz wurde im 18. Jh. durch den Jesuitenmissionar und Sinologen Jean-Baptiste Du Halde in Europa bekannt gemacht:

Über Tang Coue [Chinesische Engelwurz]. Diese Wurzel ist sehr aromatisch und sie verdient eine besondere Aufmerksamkeit. Die chinesischen Ärzte, die sich ihrer bedienen, kennen nicht alle ihre Anwendungsmöglichkeiten, denn sie können von ihr keine chemische Analyse machen. Sie nennen sie Tang Coue: sie ist immer feucht, denn sie ist ölig.

Ihre Tugend ist, so sagen sie, das Blut zu nähren, die Zirkulation zu fördern, zu kräftigen usw. Es ist leicht, sie in großen Mengen billig zu erwerben. Man kann sie auch transportieren ohne befürchten zu müssen, dass sie verdirbt, vorausgesetzt man trifft dieselben Vorkehrungen wie die Chinesen, welche unverletzte Wurzeln aus der Provinz Se tchuen in andere Provinzen transportieren, wo sie in Magazinen aufgehoben werden. Dort decken sich die kleinen Händler für ihre kleinen Läden damit ein: sie schneiden diese Wurzel, wie alle anderen, in sehr kleine Stücke, welche sie in kleinen Mengen verkaufen. Daher sollten europäische Händler, welche chinesische Drogen in Canton einkaufen wollen, diese nur in großen Magazinen erstehen und nicht in den kleinen Läden, wo man sie in dünne Scheiben zerschnitten verkauft.“

– Jean-Baptiste Du Halde: Description géographique, historique, chronologique, politique, et physique de l’Empire de la Chine et de la Tartarie Chinoise. Henri Scheurleer, Den Haag 1736, Bd. 3, S. 612.[4]

Eumenol Unter dem Namen „Eumenol“ vertrieb die Darmstädter Firma E. Merck von 1899 bis 1962 einen Drogenauszug aus der Wurzel der Chinesischen Engelwurz als „ungiftiges Emmenagogum“. Als Indikationen des „Eumenol“ wurden angegeben: zu seltene Menstruationsblutungzu schwache MenstruationsblutungAusbleiben der Menstruationsblutung und Menstruationsbeschwerden. Von 1899 bis 1910 wurden vier klinische Fallstudien veröffentlicht, in denen über die Wirkung der Gabe von dreimal täglich 5 ml eines Fluidextrakts der Wurzel von Angelica sinensis (Eumenol) bei Menstruationsstörungen berichtet wurde.[6][7][8][9] Nach 1960 wurden zur Behandlung der Indikationen des „Eumenol“ Hormone vermarktet. In einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten klinischen Studie zeigten Dang-gui-Extrakte bei der Behandlung von Hitzewallungen in der Menopause keine besseren Resultate als Placebo. Andererseits werden die Östrogen- und Serotonin-Aktivitäten von Zubereitungen aus Dang gui kontrovers diskutiert.[12] Dang gui enthält eineButylidenephthalide genannte Verbindung, die in vitro krampflösend wirkt und die Krämpfe der Gebärmuttermuskulatur lösen könnte.[13]Diese Vermutung muss noch durch klinische Versuche überprüft werden.

Fang-Feng

Färberwaid

 

Fo-Tieng Vielblütiger Knöterich

Vielblütiger Knöterich

 

Vielblütiger Knöterich (Polygonum multiflorum)

Systematik

 

Kerneudikotyledonen

Ordnung:

Nelkenartige (Caryophyllales)

Familie:

Knöterichgewächse(Polygonaceae)

Unterfamilie:

Polygonoideae

Gattung:

Flügelknöteriche (Fallopia)

Art:

Vielblütiger Knöterich

 

 

Wissenschaftlicher Name

Fallopia multiflora

(Thunb.) Haraldson

Der Vielblütiger Knöterich (Fallopia multiflora, Syn.: Polygonum multiflorum Thunb.) ist eine in China heimische Pflanzenart aus der Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae)[1].

Beschreibung Der Vielblütige Knöterich ist eine Kletterpflanze, die bis etwa 4,5 m Höhe erklimmt.

Blütezeit ist von September bis Oktober. Die zwittrigen Blüten werden von Insekten bestäubt. Die Samen reifen im Oktober bis November.

Verbreitung Der Vielblütige Knöterich ist in den chinesischen Provinzen GuangdongHenanHubeiJiangsuJiangxiShaanxiShanxi,Sichuan und Yunnan heimisch. In Japan kommt die Art mittlerweile verwildert vor.

Inhaltsstoffe Neuere Untersuchungen zeigen, dass insbesondere die Wurzel von Polygonum multiflorum Lecithin enthält.

Traditionelle Verwendung In China heißt die Pflanze he shou wu (chinesisch 何首乌). Sie wird traditionell als Heilpflanze genutzt. Dazu wird eine Zubereitung aus der Wurzel der Pflanze verwendet, die alsFo Ti oder Fo Ti Teng bekannt ist und als verjüngendes Heilmittel gilt.[2]

 

Gao Ben

 

Hasenohr

 

Helmkraut

Himalaya-Knöterich Knöpfchen-Knöterich (Persicaria capitata)

Knöpfchen-Knöterich

 

Knöpfchen-Knöterich (Persicaria capitata)

Systematik

 

Eudikotyledonen

 

Kerneudikotyledonen

Ordnung:

Nelkenartige (Caryophyllales)

Familie:

Knöterichgewächse (Polygonaceae)

Gattung:

Knöteriche (Persicaria)

Art:

Knöpfchen-Knöterich

 

 

Wissenschaftlicher Name

Persicaria capitata

 

Der Knöpfchen-Knöterich (Persicaria capitata, Syn. Polygonum capitatum), auch Knöllchen-Knöterich ist eine Pflanze aus der Familie der Knöterichgewächse. Die Art wird als Bodendecker in Gärten kultiviert.

Persicaria capitata, Polster.

Die Pflanze ist je nach klimatischen Verhältnissen einjährig bis mehrjährig. Sie wächst niederliegend, wobei die 5 cm bis 50 cm langen Stängel an den Knoten wurzeln können. Die Pflanzen erreichen dabei Wuchshöhen von 10 cm bis 20 cm.

Die nur wenige Millimeter lang gestielten Blätter sind meist 3 bis 4 cm lang und oval bis elliptisch. Ihre Basis ist keilförmig verschmälert. Vorne sind sie kurz bespitzt. Der Blattrand ist mit einem schmalen roten und behaarten Saum versehen. Oft tragen die Blätter auf ihrer Spreite eine halbkreis- bis V-förmige rötliche Zeichnung. Die etwa 1 cm lange rötlich-braune Ochrea ist zylinderförmig.

Charakteristisch sind die Blütenstände. Diese sitzen endständig an aufsteigenden Seitenzweigen, sind bis zu 4 cm lang gestielt und ungefähr kugelförmig mit einem Durchmesser von meist 1 bis 2 cm. Die Blütenfarbe schwankt zwischen weißlich-rosa und rötlich.

Verbreitung und Standortansprüche

Die Pflanze stammt ursprünglich aus dem Himalaya (nördliches IndienNepalBhutanChina), sie wurde aber in viele Gegenden der Welt als Gartenpflanze eingeführt. In tropischen und subtropischen Gebieten sowie gemäßigten Regionen mit milden Wintern verwildert sie regelmäßig und kann dann auf Kulturland, insbesondere an steinigen, trockenen Stellen, häufig angetroffen werden.

 

Jiaogulan Gynostemma pentaphyllum)

Chinesisch: „Kraut der Unsterblichkeit“ Es wirkt wie Ginseng - aber besser als Ginseng DEin wiederentdecktes Heilkraut aus China und Japan mit Ginseng-Wirkung! Die frühesten Aufzeichnungen aus China datieren um das Jahr 1400 n.Christus. Ein Aufguß aus den süß-herb schmeckenden Blättern wird seit Jahrhunderten in den bergigen Regionen Südchinas verwendet als ein belebender, verjüngender, täglich getrunkener Tee. Der in dieser Gegend übliche Name „Xiancao“ heißt soviel wie „Kraut der Unsterblichkeit“, und die Leute dort sagen: „Es wirkt wie Ginseng, aber besser als Ginseng!“

In der Provinz Guizhou wird der überdurchschnittliche Anteil an über 100-jährigen auf den dort verbreiteten, regelmäßigen Genuss von Jiaogulan-Tee zurückgeführt. In Japan heißt die Pflanze „Amachazuru“, das heißt soviel wie „süße Tee-Ranke“, und ist auch dort als Tee- und Gemüsepflanze bekannt. Dort wurden erst 1976 - eigentlich rein zufällig - bei der wissenschaftlichen Untersuchung als Kandidat für ein neues kalorienarmes Süßungsmittel in Jiaogulan die gleichen Substanzen entdeckt, für die Ginseng berühmt geworden ist: Die Ginsenoside.

Seit einigen Jahren wird dieses Kraut aber nicht nur in China und Japan sondern auch in den USA zunehmend beliebter als preisgünstige Alternative zu Ginseng. Die Inhaltsstoffe sind ja tatsächlich zum Teil mit denen von Ginseng identisch. Und Jiaogulan enthält sogar noch eine eigene Klasse von Saponinen, die sogenannten Gypenoside, die hauptsächlich für die wohltuende Wirkung verantwortlich sind.

Jiaogulan (sprich: „Dschiau-gu-lan“) ist eine leicht zu ziehende Rankpflanze aus der Familie der Kürbisgewächse. Die Pflanze wächst in guter Erde schnell, und man kann schon nach wenigen Wochen ernten. Im Herbst zieht sie ein, und treibt aus Rhizomen im nächsten Frühjahr wieder aus. Unsere Pflanzen entstammen einer Herkunft, wo sie bis mindestens -18°C winterhart sind. Aber es ist auch eine Überwinterung im Haus möglich, dann wächst sie das ganze Jahr über.

Der Tee aus den Blättern ist wohlschmeckend, und lässt sich sowohl aus getrockneten, als auch frischen Blättern zubereiten, wobei die frischen Blätter einfach besser schmecken. Mit den jungen, knackigen Triebspitzen lassen sich Salate um eine angenehme, exotische Komponente bereichern. Wenn Sie den Geschmack von echtem Ginseng kennen, werden Sie beim Naschen von den frischen Triebspitzen der Pflanze einen ganz ähnlichen, lakritzartigen Geschmack auf der Zunge haben: Dieser kommt hauptsächlich von den wirksamen Bestandteilen der Pflanze, den Gypenosiden und den Ginsenosiden. Einige von uns in der Gärtnerei verspüren sofort einen willkommenen Energieschub, wenn sie nur ein paar der frischen Blätter naschen.

Als echtes Adaptogen hat Jiaogulan keinerlei Nebenwirkungen im Gebrauch, und wirkt immer ausgleichend, balancierend. Es wird auch Frauenginseng genannt, weil Jiaogulan für Frauen besser verträglich ist. Während Ginseng nur etwa 20 Saponine enthält, sind in Gynostemma über 80 Saponine nachweisbar. Diese Saponine sind natürliche organische Verbindungen, die unter anderem an der Hormonsynthese beteiligt sind.

Hier die beeindruckende Liste der nachgewiesenen Wirkungen:

1. Adaptogen: Jiaogulan verfügt über eine Reihe von ausgleichend wirkenden Saponinen, die teils mit denen von Ginseng (Panax ginseng) chemisch identisch sind, und teils eine eigene Klasse bilden, die Gypenoside. Verhindert stressbedingte Krankheiten.

2. Antioxidans: Es wurde nachgewiesen eine Anregung des wirksamen, körpereigenen Enzyms Superoxiddismutase (SOD), welches ein äußerst wirksames Antioxidans ist.

3. Herzstärkungsmittel: Verbessert die Pumpleistung des Herzens, und damit auch die allgemeine Durchblutung.

4. Gegen Bluthochdruck: Der Blutdruck wird, wie bei Ginseng im normalen Bereich gehalten, zu niedriger Blutdruck wird angehoben.

5. Gegen zu viel Cholesterin: Jiaogulan senkt vor allem den LDL-Spiegel, und auch die Triglyceride. Deshalb auch eine gewichtsreduzierende Wirkung bei Übergewicht.

6. Gegen Schlaganfall und Herzinfarkt: Jiaogulan verhindert die Verklumpung der Blutplättchen, sodass die Gefahr, dass lebensbedrohliche Blutgerinnsel entstehen, erheblich sinkt. Wirksam auch präventiv gegen Thrombosen.

7. Immunsystemstärkend: Tätigkeit der Lymphozyten wird gestärkt bei Kranken wie auch bei Gesunden.

8. Blutbildend: Besonders die Bildung weißer Blutkörperchen wird unterstützt. Nützlich zur Rekonvaleszenz nach Chemotherapie oder radiologischer Behandlung.

9. Gegen Diabetes: Senkt Blutzucker und Blutfette.

10. Krebshemmend: Ginsenosid Rh2 ist ein im Ginseng (Panax Ginseng) in einer Menge von 0,001% vorkommendes, besonders tumorhemmendes Glykosid. Gynostemma pentaphyllum enthält auch genau dieses Glykosid - aber in wesentlich größerer Konzentration.

11. Stress abbauend: Ausgleichende Wirkung auf das Nervensystem: Überdrehte Nerven werden beruhigt, kraftlose wieder angeregt. Die Gesamtheit der Wirkungen bewirkt eine bessere Stressverträglichkeit des Organismus und, bei Sportlern wichtig, eine Steigerung der Ausdauerleistungen.

12. Stoffwechselfördernd: Durch das Zusammenspiel von besserer Kapillar- und Herzdurchblutung, Verbesserung des Blutbildes und anderen Faktoren erklärt sich die stoffwechselanregende Wirkung.

Jiaogulan wirkt auch bei Tieren, egal ob Pferd oder Maus. Dieses wurde durch klinische Tests an Ratten, Kaninchen und Hunden nachgewiesen. Es kann daher gut dem Tierfutter beigemischt werden.Jiaogulan ist eine leicht zu ziehende Rankpflanze aus der Familie der Kürbisgewächse. Man kann sie z.B. an Maschdrahtzäunen hochranken lassen oder wie wir es zuhause machen, als Bodendecker nutzen. Sie trägt kleine Beeren, welche im Reifeprozess ihre Farbe von grün bis fast schwarz wechseln. Die Pflanze wächst in guter Erde (nährstoffreich) schnell, und man kann schon nach wenigen Wochen ernten. Ihr idealer Standort ist halbschattig und windgeschützt. Im Herbst zieht sie ein, um im nächsten Frühjahr wieder auszutreiben. Die Vermehrung erfolgt über Saatgut und Rhizome. Unsere Pflanzen entstammen einer Herkunft, wo sie bis mindestens -18°C winterhart sind. Im Haus gehalten oder im Herbst ins Haus geholt, grünt und wächst sie das ganze Jahr über.

Wussten Sie, dass Jiaogulan bereits seit 2005 die absolut meistgekaufteste Pflanze in unserer Gärtnerei ist? Seit 2007 gibt es übrigens die deutsche Übersetzung des Buches 'Jiaogulan - Chinas Pflanze der Unsterblichkeit' im Buchhandel.


Jiaogulan (Gynostemma pentaphyllum) Chinesisch: „Kraut der Unsterblichkeit“ Jiaogulan bedeutet in der chinesischen Sprache „Pflanze der Unsterblichkeit“ („Xiancao“). Es ist ein Kraut, eine unscheinbare Wildpflanze, deren Blätter aus Wildwuchs in China heute wie seit aberhunderten von Jahren gesammelt und getrocknet werden. Die leicht zerriebenen Blätter werden zur Tee-Zubereitung verwendet, als Schrot bzw. fein zermahlen, als täglicher Zusatz zur Nahrung. Die bis heute am meisten erforschen Inhaltsstoffe des Jiaogulan sind 82 verschiedene Saponine (Polyphenole), mit der wissenschaftlichen Bezeichnung Gypenoside. Die Forschung startete 1984 mit einer überraschenden Studie, die nachwies, dass Jiaogulan die Ausdauer und Stärke von Mäusen beim Schwimmen deutlich erhöhte. Nicht nur für die Sportwissenschaftler war dies ein Signal, an den chemischen Inhaltsstoffen zu forschen. Das Ergebnis dieser wissenschaftlichen Heilpflanzenforschung kann sich mehr als sehen lassen: Jiaogulan enthält x Saponine (Gypenoside), x Flavenoide, x Polysaccharide, x Aminosäuren, x Vitamine, x Mineralen und viele Spurenelemente. Die Hormon-Struktur Die chemische Struktur der Gypenosiden übt eine Wirkung auf den menschlichen Körper aus, weil diese Struktur gleich ist wie die menschlicher Steroid-Hormone, welche eine wichtige Rolle bei der Regulation der Körperfunktionen spielen. Diese pflanzlichen Substanzen unterstützen den Körper, ein gesundes Gleichgewicht seiner Hormonproduktion aufrecht zu erhalten. Für Sportler, welche Jiaogulan hochdosiert nehmen, ist wichtig zu wissen, dass diese Hormonstrukturen bei Dopingkontrollen als natürlich identifiziert werden. Es besteht keine Gefahr, dass sie mit illegalen Steroidhormonen verwechselt werden (wie Androgen, Testosteron oder Kortikosteroiden). Beim internationalen olympischen Komitee gilt Jiaogulan ausdrücklich nicht als Dopingmittel. Es wurde dadurch das legale Mittel zur Leistungssteigerung bei asiatischen Sportlern. Die Wissenschaft vermutet, dass in der nahezu identischen Hormonstruktur der Gypenosiden mit der menschlichen Hormon-Struktur, das zu Grunde liegende Geheimnis der Wirkungen dieser Pflanze liegt. 2 Die erforschten gesundheitlichen Aspekte sind – übertragen auf einen gesunden Menschen wie einen Sportler – in der Auswirkung enorm: Der energetisch starke Organismus nutzt dieses Potential, um in höchstem Maße die Leistung zu steigern bzw. ein Abfallen der Leistung zu verhindern. Negative Umwelteinflüsse wie x Elektrosmog, x industriell erzeugte Nahrung, x toxische Stoffe jeder Art (Umweltgifte, Pestizide, Herbizide, Schwermetalle), x Alkoholkonsum, können durch hohe Jiaogulan-Gaben gemildert bis neutralisiert werden (was natürlich kein Ersatz für eine sehr bewusste Lebenshaltung sein kann). Psychischen Stress als Ursache eines dann dadurch schwächer werdenden Körpersystems ist sicherlich allgemein bekannt. Ausdrücklich nennen die chinesischen Forscher Jiaogulan als Mittel erster Wahl gegen jenen negativen Stress, der uns so zu schaffen macht (im Gegensatz zum positiven Stress, der uns weiterentwickelt). Jiaogulan - Fänger von Freien Radikalen - das Antioxidans Neben der Leistungserhaltung bzw. der Leistungssteigerung hat Jiaogulan für aktive, sportliche Menschen (insbesondere Leistungssportler) eine herausragende Bedeutung beim Schutz der Körperzellen, welche von Freien Radikalen aufgerissen und zerstört werden. Je größer die körperliche/sportliche Leistung, desto größer die Produktion von Freien Radikalen (Es entsteht die wissenschaftlich nachgewiesene absurde Situation, dass der Radikalen-Status im Körper eines Spitzensportlers der gleiche sein kann, wie im Körper eines bewegungsarmen Kettenrauchers). Freie Radikale sind instabile, aggressive Sauerstoffmoleküle, die im Körper als Abfallprodukte beim Sauerstoff-Verbrauch entstehen. Sie verlieren zwei ihrer Elektronen, so dass sie nicht mehr vollständig sind. Um diese Vollständigkeit wieder herzustellen, reißen sie aus einer intakten Zelle diese fehlenden Elektronen heraus und beschädigen/zerstören dadurch diese Zelle. Ist die Zelle nur beschädigt, dann reißt diese aus den Nachbarzellen die fehlenden Elektronen und eine Kettenreaktion setzt sich in Gang, eine so genannte Oxidation. Da gerade aktive Sportler erheblich mehr Sauerstoff verbrauchen als Menschen ohne herausragende körperliche Leistungen, sind diese – trotz gesündestem Lebensstil – erheblich gefährdet! Jiaogulan fängt diese Freien Radikalen ein und macht sie unschädlich – die Bezeichnung der Wissenschaft dafür: Antioxidans (Zu den Radikalenfängern zählen auch die nicht-synthetischen Vitamine A, C und E, Beta-Carotine und das Mineral Selen). 3 Der zweite, (kaum beachtete, aber enorm wichtige) Wirkmechanismus von Antioxidantien für ein Leben in „Topp“-Energie: Die Fette innerhalb unserer 10 bis 50 Billionen Körperzellen erhalten einen Sauerstoff-Schutz und können nicht minderwertig, „ranzig“ werden, was eine Senkung der Leistung zur Folge hätte. Wird die Oxydation durch Freie Radikale erst gar nicht in Gang gesetzt bzw. frühzeitig gestoppt, dann bleibt nicht nur die Leistungsfähigkeit – auch alle körperlichen Probleme, die unsere Zivilisation bedingt, haben keine Chance. Es gilt als oberste Richtlinie: „Ist die Zelle gesund, dann ist der Mensch gesund“. Oder: „Der Mensch ist so leistungsfähig wie die Gesamtheit seiner Zellen“. Natürlich besitzt jeder Körper ein perfektes Abwehrsystem gegen Freie Radikale, indem eigene Antioxidantien produziert werden: Es sind dies SOD (SuperoxidDismutase) und NO-Gas (ein „Kampfgas“, das nur innerhalb der Zellen produziert wird, um die eindringenden Zerstörer zu zerstören). Jedoch benötigen wir - durch die Art unseres Lebens in modernen Gesellschaften - weitaus mehr Antioxidantien, als der Körper selbst produzieren kann. Dabei entsteht das (von der Gesundheits-Industrie verschwiegene) Problem, dass synthetische Radikalenfänger gar keine sind, weil der Körper diese ablehnt. So ist nachgewiesen, dass synthetisches SOD nach oraler Einnahme im Magen weitgehend zerstört wird. Der Rest wird vom Immunsystem nicht angenommen. Es ist das gleiche Problem wie z.B. bei Calcium/Magnesium, zwei grundlegende Substanzen unserer Leistungsfähigkeit. Da sie kaum noch in industriellen Nahrungsmitteln vorhanden sind, müssen sie zwingend in natürlicher Form aufgenommen werden (z.B. Sango-Koralle/Lithothamnium-Alge). Wissenschaftlich ist erforscht, dass Jiaogulan die innere Abwehr, die Immunkraft stärkt, indem es für eine vermehrte Ausschüttung von SOD sorgt* und dass Inhaltsstoffe der Pflanze selbst Freie Radikale binden und damit unschädlich machen. Die Zellen werden dadurch nicht nur vor Beschädigung bzw. Zerstörung geschützt – die Wirkung geht weit darüber hinaus: Die Zellen erhalten ihr optimales messbares elektrisches Potential von 100mv bis 120mv und bleiben dadurch in höchstem Maße gesund und leistungsfähig. Sie brauchen sich weder in ihrer Not überproportional zu teilen, noch werden durch ihr Absterben all jene Probleme erzeugt, an denen Millionen unwissender Menschen leiden. Ein nächster wichtiger Aspekt ist die Erhaltung und Steigerung der eigenen, mentalen Kraft: Jeder Sportler weiß, dass ein Sieg nicht allein mit der körperlichen Höchstform zu erreichen ist. Fehlt der unbändige Wille zum Sieg, fehlt die eigene, innere Kraft, die den Körper leitet, dann vermindert sich dadurch die Leistungsfähigkeit im Außen. Das gilt natürlich nicht nur für den Sportler: Jeder von uns kann diese Zusammenhänge tagtäglich in tausend Situationen erleben (wenn die Erkenntnis dazu vorhanden ist). Jiaogulan hilft uns, jenen 4 selbst verstärkenden positiven Regelkreis zu erhalten: Zellulare Höchstform führt zur körperlichen und mentalen Höchstform. Die mentale Stärke führt in der Rückkoppelung wiederum zur zellularen Stärke – zu höchster Leistungsfähigkeit und zu dauernder Gesundheit. Die psychische Folge eines gestressten, überforderten Körpers ist bei vielen, vielen Menschen eine dauernde Müdigkeit, die „chronisch“ genannt wird. Sie hat bei hochdosierter Jiaogulan-Einnahme keinerlei Chance mehr! *In einer Studie der ‚Medizinischen Hochschule von Guiyang‘ wurde nachgewiesen, dass die körpereigene Produktion von SOD mit jedem Lebensjahr geringer wird. Eine Zuführung von natürlichem SOD ist dadurch essentiell. Die tägliche Verzehrmenge von Jiaogulan Hier sollten wir uns an die Erfahren eines ausgewiesenen chinesischen Wissenschaftlers halten, an Prof. Dr. Jialiu Liu von der medizinischen Hochschule von Guiyang, der dort im Auftrag der chinesischen Regierung die JiaogulanForschungen leitete: Ein etwas gehäufter Teelöffel getrocknetes Kräuterpulver enthält etwa 100mg Gypenoside. Das wären etwa 2,5g bis 3g, um den erwünschten optimalen adaptogenen Effekt zu erzielen (z. B. im Leistungssport oder bei hoher Stressbelastung). Wer topp-gesund ist und Jiaogulan als Leistungserhaltung zu sich nimmt, dem genügen sicherlich 1,5 bis 2g/Tag, um die Zellen vor der Zerstörung der Freien Radikalen zu schützen (ein nicht gehäufter Teelöffel). Nach der europäischen Zulassungs-Verordnung für Jiaogulan beginnt die medizinische Wirksamkeit bei 3g/täglich (Das deckt sich mit den Aussagen der chinesischen Forscher). Was man jedoch wissen sollte: In Europa ist die Zulassung eines Nahrungsergänzungsmittels nur dann möglich, wenn die Tagesverzehrmenge von unseren Behörden als nicht medizinisch wirksam eingestuft wird. Im Falle Jiaogulan gelten 3g/Tag als medizinisch wirksam. Weitere wissenschaftliche Erkenntnisse Jiaogulan gehört zu der Pflanzengruppe der Adaptogene. Diese Kräuter enthalten Substanzen (Polyphenole/sekundäre Pflanzenstoffe), welche dem Körper helfen, den negativen Einflüssen besser begegnen zu können. Der Körper adaptiert, das heißt er passt sich also leichter und effizienter an die Umstände an. Der Begriff Adaptogen wurde ab etwa 1960 präzisiert: Es muss prinzipiell ungefährlich sein, darf keine Nebenwirkungen besitzen, muss die Immunabwehr insgesamt stärken und hat als Ziel die Körperfunktionen zu normalisieren. Das Letztere heißt: überschießende Reaktionen müssen gedämpft werden, gehemmte Reaktionen müssen gestärkt werden. Als Beispiel: Ein Adaptogen hat bei 5 Bluthochdruck eine den Blutdruck senkende Funktion, bei zu niedrigem Blutdruck eine den Blutdruck erhöhende Funktion. Fachlich ausgedrückt bewirkt ein Adaptogen eine Homöostase, einen Prozess des Gleichgewichts der inneren Körperprozesse. Dies wird bewirkt, weil Jiaogulan x die Nährstoff-Zufuhr zu den inneren Organen verbessert bis optimiert. x die inneren Drüsen ebenfalls optimal mit Nährstoffen versorgen lässt. x die Herzleistung verbessert. Deshalb erhalten die inneren Organe eine stärkere Blutzufuhr. x das Hormonsystem so stark beeinflusst, dass stressbedingte Beeinträchtigungen der Organe sogar wieder rückgängig (!) gemacht werden können. x durch seine adaptiven Eigenschaften das zentrale Nervensystem beruhigt, wenn es überreizt ist. Weitere Einzeleffekte im Körper, hervorgerufen durch Jiaogulan: x Verbesserte Herzleistung x Verbesserte Sauerstoffversorgung der Zellen bei gleichzeitigem Schutz vor Freien Radikalen(!) x Schnelle Erholung nach starker Anstrengung. x Regulation des Cholesterin- und Fett- und Zuckerstoffwechsels. x Verbesserter Schutz der Leber. x Verbessertes Blutbild. x Hemmung von Entzündungen. x Entgiftungsfunktion x Hemmung von Verschleimung in den Atemwegen und in den Bronchien. x Erhöhung der Atemkapazität durch Optimierung der Bronchienfunktion. Jiaogulan als Adaptogen ist aus all diesen wissenschaftlich nachgewiesenen Gründen das Mittel für den gesunden Menschen. Wer möchte dies nicht - seine Topp- Gesundheit nicht nur erhalten, sondern den Alterungsprozess auch noch hinauszögern, so lange dies irgend möglich ist! 6 Extrakt oder komplette Pflanze Es ist heute Gang und Gebe, dass Pflanzenforscher der Pharmaindustrie behaupten, nur ganz bestimmte Inhaltsstoffe einer Pflanze seien gesundheitlich wertvoll. Man müsse nur diese extrahieren und schon könne man diese Wirkstoffe in Tabletten- oder Kapselform dem Menschen verabreichen. Prof. Dr. Jialiu Liu sieht dies gänzlich anders, auch bei Jiaogulan-Extrakten: In den Konzentraten/Extrakten befinden sich zwar manche Pflanzeninhaltsstoffe in recht hoher Dosierung, doch die gewünschte Wirkung benötigt das gesamte, ausgewogene Spektrum an Wirksubstanzen. Das Isolieren einzelner Wirkstoffe (die nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft als wichtig gelten) und das Herauslösen anderer, von deren Wirkung man im Moment noch nichts weiß, entspricht westlichem Denken. Man könnte auch sagen: Wer den ursprünglichen Gesamtzusammenhang zerstört, und diese Zerstückelung auch noch als „natürlicher Pflanzenextrakt“ vermarktet, der handelt aus Unwissenheit oder aus Gewinninteresse. Fazit Jiaogulan zählt in den klassischen chinesischen Kräuterbüchern zu den „Kräuter der Götter“. Damit wurden die wirksamsten Mittel der klassischen chinesischen Kräuterkunde benannt. Von ihnen heißt es in einem klassischen Text: „Von der oberen Klasse der Heilmittel gibt es 120 Arten, deren Aufgabe es ist, wie Könige zu herrschen. Sie erhalten die menschliche Natur und gleichen dem Himmel. Sie sind nicht giftig, ganz egal, in welcher Menge und Dauer sie auch eingenommen werden. Willst Du Deinem Körper Erleichterung verschaffen und Deine Kräfte stärken, und willst Du lange leben ohne zu altern, so nutze diese Mittel!“

Haltbarkeit frostfest, ausdauernd

 Hiobs Tränen Gras

 

Indischer Nachtschatten

 

Indrajao

 

Jiaogulan

 

Kutki Picrorhiza kurroa

Gebräuchliche Namen: Kutki, Katuka, KutukinnnDeutscher Name: Kutki, Katuka Englische Namen: Kutki, Katuka Nutzbare Pflanzenstoffe: Wurzeln, Wurzelstamm (Rhizom)tarkes Leberheilkraut aus dem Himalaya

06.06.2016 - Kutki () ist nach Internationalem Artenschutzabkommen (CITES) eine in der Natur gefährdete und daher geschützte Art. 

Nach langen Jahren haben wir es endlich geschafft, hier in Deutschland diese sehr gefragte und beliebte ayurvedische Heilpflanze in genügender Menge zu vermehren! In Nepal ist Kutki eine der wichtigsten Heilpflanzenkulturen. Auf meiner Reise nach Nepal konnte ich eine Kräuterfarm in der Nähe von Kathmandu besuchen. Die Pflanzen werden in Halbkultur in Höhenlagen ab 3.000 bis 5.000 Metern angebaut. 

Als ich die ersten Kutki-Pflanzen vor mir hatte konnte ich es mir auch hier nicht verkneifen, gleich ein kleines Stück von dem bitteren Blatt zu probieren. Nach ein paar Minuten spürte ich die erste Wirkung: Ein Kribbeln, das vom Bauch aus an den Innenseiten der Beine bis in die Zehenspitzen ging! Solche Sofortreaktionen hat nicht jeder, aber mir zeigt es, daß hier eine starke Heilpflanze am Wirken ist. Für mich ist es daher kein Wunder, dass Kutki dort, wo es bekannt ist, als Medizin hoch geschätzt wird. In erster Linie dient es als hochwirksames Lebermittel. Die hepatoprotektive (leberschützende) Wirkung soll sogar besser sein als die der silymarinhaltigen Mariendistel.

In der indischen Mythologie gibt es einen Gott der indischen Medizin: Dhanvantari. Es heißt, Dhanvantari habe sich selbst mit Kutki behandelt. In Nepal, Tibet, Indien und China werden Blätter und Rhizome seit Jahrhunderten geschätzt. Es wirkt gallefördernd, (fett-)verdauungsfördernd, appetitanregend, entzündungshemmend, antidiabetisch, gegen Leberzirrhose, Hepatitis, Fieber, Verstopfung, Gelbsucht, Asthma, Infekte, Schluckauf, sowie gegen Autoimmunerkrankungen wie z.B. Schuppenflechte oder rheumatoider Arthritis. Nach neuesten Erkenntnissen hat sich Kutki als besonders abwehrkraftsteigerndes Heilkraut erwiesen. Es enthält die immunmodulierenden Picrogentioside. Als Antioxidans hat es eine ähnliche Wirkung wie die körpereigene Superoxiddismutase: Es kann einen verminderten Glutathion-Spiegel wieder anheben.

Kutki ist eine der vielen wertvollen Heilpflanzen, die aufgrund rücksichtsloser Plünderung der Bestände in der Natur inzwischen selten geworden ist, und als bedrohte Art auf der Liste des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) aufgeführt wird. Der nepalesische Staat hat die unkontrollierte Ausfuhr verboten, aber dadurch wird es jetzt eben vielfach illegal gehandelt. Denn gesammelt werden darf nur noch mit einer staatlichen Erlaubnis, und die haben nur wenige. Das Hauptverbreitungsgebiet ist Nepal, und hier ist das Sammeln von Kutki eine wichtige Einnahmequelle für die arme Bevölkerung außerhalb der Städte. 

Katuka (die Sanskrit-Bezeichung) ist im Ayurveda wohl das wichtigste Bittertonikum. Es ist ein wichtiger Bestandteil der indischen Hausapotheken seit Jahrhunderten. Die Wirkung ist auch vergleichbar mit der von gelbem Enzian, es wird in Indien als Substitut für indischen Enzian (Gentiana kurroo) verwendet. In kleinen Mengen gilt es als Rasayana - also Vitalisierungsmittel, in größeren Mengen baut es Fett ab, und wird daher auch bei Adipositas mit Erfolg angewendet. Zubereitungen von Kutki werden immer mit Fett oder Alkohol hergestellt, denn die wichtigsten Inhaltstoffe lösen sich nicht in Wasser.

Kutki ist ein Braunwurzgewächs (Scrophularaceae) und mag gerne mineralreiche, feuchte Erde, verträgt auch Halbschatten, kommt aber auch mit normaler Gartenerde zurecht. Diese Staude ist nicht als Zimmerpflanze geeignet, wächst aber in unseren kühl-gemäßigten Breiten draussen ganz gut. Im Sommer erscheinen zierliche hellviolette Blüten mit sehr langen Staubgefäßen, die der Pflanze ihr charakteristisches

Die Picrorrhiza - Pflanze ist eine in beheimatete Indien Heilpflanze und wächst in der Himalaja Region.
In Indien ist sie unter dem Namen Kutki - teilweise auch als Kutiki - bekannt. Für medizinische Anwendungen werden üblicherweise die Wurzeln und der Wurzelstamm (Rhizom) verwendet.

Sie wird in der Traditionellen Indischen Medizin vorwiegend bei gastroinstinalen Beschwerden und Erkrankungen (GIT) genutzt, z. B. bei Verdauungsproblemen und Obstipation (Verstopfung des Darms).

Bisher durchgeführte Studien belegen den sinnvollen Einsatz der Kutki-Pflanze bei der Behandlung von Diabetes, erhöhtem Cholesterin, eingeschränkter Leberfunktion  und – Stoffwechsel sowie in der Wundbehandlung.

Seit Jahrtausenden traditionell verwendet wird Kutki auch bei den unterschiedlichsten fiebrigen durch Infektionen verursachten Erkrankungen.

Wie kann Kutki im Körper wirken?

zum besseren Schutz vor Chemikalien und bei Medikamenteneinnahme - Schutz der Leber vor Toxinen - Entlastung des Leber-Stoffwechsels  - bei durch Viren verursachter Hepatitis - unterstützt die Entgiftung und den Zellschutz (u.a. Glutathion) - zur Unterstützung der Gallenfunktion und –Produktion - Diabetes und erhöhtem Cholesterin - bei inflammatorischen Prozessen (z.B. Gelenken)- durch Infektionen verursachten fiebrigen Erkrankungen  - Asthma - starkes Antioxidans

Schutz der Leber durch Kutki
Wissenschaftliche Studien zeigen hohe antioxidative Eigenschaften dieser ayurvedischen Heilpflanze, besonders in der Leber und im Leber-Stoffwechsel (u.a. Glutathion). 
Der menschliche Organismus besitzt für die Entgiftung freier Radikaler und reaktiver Sauerstoffspezies ein hocheffizientes antioxidatives Entgiftungs- und Abwehrsystem. Dabei spielen endogene und exogene Komponenten zusammen. Diese dienen als enzymatisches antioxidatives Zellschutzsystem. Glutathion (GSH) spielt hierbei eine wichtige Rolle. Glutathion ist in fast allen Zellen in hoher Konzentration enthalten und gehört zu den wichtigsten als Antioxidans wirkenden Stoffen im Körper. Alle Zellen des menschlichen Körpers besitzen die Fähigkeit, Glutathion zu synthetisieren. 
Die Biosynthese von Glutathion in der Leber ist dabei essentiell. Beispiel: Mäuse mit gestörter Glutathionproduktion in der Leber sterben innerhalb eines Monats nach der Geburt.

Kutki bei Hepatitis
In Humanstudien war die Einnahme von Kutki in Kombination mit Mineralien erfolgreich bei der Behandlung von durch Viren verursachter Hepatitis.

Schutz vor Chemikalien
In der selben Studie konnte nachgewiesen werden, dass die regelmäßige Einnahme der Pflanze präventive Wirkungen zum Schutz vor durch Chemikalien verursachten Leberkrebs hat.

Für eine gesunde Gallenfunktion
In Studien konnte belegt werden, dass Kutki die Gallenfunktion unterstützt. Die in der Pflanze enthaltenen Bitterstoffe regen die Gallenproduktion an. Damit wird die Fettverdauung erleichtert und so die Leber zusätzlich entlastet. Zudem wird dadurch auch die Leber vor potentiellen Toxinen geschützt.

Die Heilpflanze findet aufgrund ihrer vielfältigen Eigenschaften in verschiedenen ayurvedischen Rezepturen Verwendung.

Ein sinnvoll kombiniertes und effektives Präparat zur Unterstützung der Leber- und Gallenfunktion aus dem Ayurveda mit Kutki ist Leber-Phytamine Leber-Kräuter. In diesem bewährten Ayurveda-Produkt sind insgesamt sieben ayurvedische Heilpflanzen zur Unterstützung der Leber enthalten.
Weitere Wirkungen und Studien
Die Einnahme von Kutki senkt inflammatorische Prozesse, z.B. auch in Gelenken, und hat präventive Wirkung zum Schutz vor infektiösen Erkrankungen. In anderen Studien konnten  effektive Wirkungen der Heilpflanze auch bei Asthma nachgewiesen werden (Öffnung der Luftwege und Verminderung der Häufigkeit und Stärke von Anfällen bei Asthma-Patienten). Zudem wirkt Kutki positiv bei rheumatoider Arthritis.

Diese Informationen basieren auf verschiedenen Veröffentlichungen, für deren Richtigkeit wir keine Haftung übernehmen. Ferner sollten diese Informationen nicht zur Behandlung von Erkrankungen genutzt werden. Falls Sie Medikamente einnehmen oder in ärztlicher Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme jeglicher Vitalstoffe und Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt zu Rate ziehen.
Eine Anwendung bei Kindern sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abgestimmt werden, da die meisten Studien mit Erwachsenen durchgeführt werden und Verzehrempfehlungen für Kinder in der Regel nicht bekannt sind.

 

Moxakraut,

chinesisch Silbrige Blätter für die Moxibustion

Sehr wüchsige Art aus einer Sammlung chinesischer Medizinpflanzen aus dem botanischen Garten in San Francisco.Nach Verwendung / Stauden / hohe Stauden

Haltbarkeit:frostfest, ausdauernd Höhe/Platzbedarf:200/40

Moxatherapie

Die Moxatherapie, auch Moxibustion genannt, ist der Zwillingsbruder der Akupunktur. Es werden, wie bei der Akupunktur, die Leitbahnen (Meridiane) und Akupunkturpunkte behandelt, um eine Disharmonie im Körper zu regulieren.Das Moxakraut, bestehend aus getrocknetem Beifußkraut (Artemesia vulgaris), wird häufig bei Leere- und Schwächezuständen wie der Erkältung, Müdigkeit, Konzentrationslosigkeit, dem Rückeneschmerz, den Menstruationsbeschwerden etc. eingesetzt. Das Kraut wird erhitzt und in angenehmer Entfernung über das zu behandelnde Areal gehalten. Dadurch wird eine angenehme Wärme erzeugt, die Hautporen öffen sich und die Wirkung des Krauts wird in tiefere Hautschichten transportiert, wodurch eine sanfte  und den Organismus aufbauende Bahndlung erzielt wird. Die Moxibustion wird oft in Kombination mit der Ohr- oder Körperakupunktur eingesetzt.

Das Moxakraut wird entweder mit den Fingern zu kleinen Kegeln geformt oder industriell zu einer Zigarre (Moxazigarre) gepresst. Diese wird über den Akupunkturpunkt gehalten (Zigarre), direkt darauf positioniert (Kegelform) oder auf die im Akupunkturpunkt befindende Nadel gesetzt und erhitzt.

Eine neuere Form der Behandlung ist die Nutzung der Moxalampe. Mit dem Aussehen einer Standlampe, deren Platte aus mind. 33 unterschiedlichen Mineralien besteht, wird über einen Schalter unter Einwirkung von Wärme die energetisierenden Wirkstoffe in das zu behandelnde Areal geleitet.

 

Sarcandra

Anti-Stress-Elixier aus China

 

Sarcandra glabra

 

Systematik

Reich:

Pflanzen (Plantae)

Abteilung:

Gefäßpflanzen(Tracheophyta)

Unterabteilung:

Samenpflanzen(Spermatophytina)

Klasse:

Bedecktsamer(Magnoliopsida)

Ordnung:

Chloranthales

Familie:

Chloranthaceae

 

 

 

Wissenschaftlicher Name der Ordnung

Chloranthales

 

A.C.Smith ex J-F.Leroy

 

Wissenschaftlicher Name der Familie

Chloranthaceae

 

 

 

Sarcandra ist in China ein bekannter Kräutertee, um die geistige Leistungsfähigkeit wieder herzustellen oder zu verbessern und stressbedingte Müdigkeit zu behandeln. Es ist ein immergrüner Strauch mit ledrigen Blättern, der bereits in der Traditionellen Chinesischen Medizin (Cao Shan Hu) erwähnt wird. Sarcandra ist im gesamten ostasiatischen Raum verbreitet und stammt aus der seltenen Pflanzenfamilie der Chloranthaceae. Nach den unscheinbaren gelbgrünen Blüten entwickeln sich schöne, leuchtend hellrote Früchte. In der Natur ist Sarcandra in feuchten schattigen Wäldern und Dickichten anzutreffen.

Die aromatischen, substanzreichen Blätter, aber auch die Wurzeln, sind reich an ätherischen Ölen und werden zu einem wohlschmeckenden Tee verarbeitet. Dieser gilt auch als Mittel gegen Kopfschmerzen. Die Blätter gelten als wirksame Medizin bei vielen Beschwerden. Besonders hervorzuheben ist die stressmildernde Wirkung die auch in klinischen Versuchen mit Mäusen nachgewiesen wurde. Außerdem soll Sarcandra entzündungshemmend und entgiftend wirken, sowie gegen Zellulitis, Rheuma und Krebs helfen.

Wegen des großen Bedarfs wird Sarcandra nicht nur wild gesammelt, sondern auch gezielt angebaut. Den schönen glänzenden Blättern und leuchtenden Früchten ist es zu verdanken, dass Sarcandra in Asien auch als Zierpflanze geschätzt wird.

Haltbarkeit: halbfrostfest, ausdauernd Höhe/Platzbedarf: 150/30

 

Cao Shan Hu, Zhong Jie Feng, Chloranthus glaber

Chloranthaceae

Die Chloranthaceae sind die einzige Familie der Ordnung Chloranthales, einer der Ordnungen der Bedecktsamigen Pflanzen(Magnoliopsida)

Erscheinungsbild und Blätter Es sind meist immergrüne verholzende Pflanzen: oft Sträucher oder kleine Bäume mit weichem Holz. Einige Arten sind ausdauernde krautige Pflanzen. Diese aromatisch duftenden Pflanzen enthalten viel ätherisches Öl. Die oft stark angeschwollenen Nodien fallen beim Trocknen zusammen. Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die zwei gegenüberstehenden Blattstiele sind meist an ihrer Basis untereinander verwachsen. Die einfachen Blattspreiten besitzen Fiedernervatur und gesägte oder gekerbte Blattränder. Die relativ kleinen Nebenblätter sind mehr oder weniger breit ausgebreitet.

Blütenstände und Blüten Die Blüten stehen oft in verzweigten, rispigenährigen oder kopfigen Blütenständen zusammen. Die relativ kleinen Blüten sind zwittrig oder eingeschlechtig. Wenn die Blüten eingeschlechtig sind dann sind die Arten zweihäusig getrennt-geschlechtig (diözisch).

Blütenhüllblätter fehlen oft und sind manchmal in weiblichen vorhanden, dann es drei kleine, kelchblattartige Blütenhüllblätter, die mit dem Fruchtknoten verwachsen sind. Zwittrige Blüten enthalten ein oder drei Staubblätter, die auf einer Seite des Fruchtknotens inseriert sind. Männliche Blüten enthalten meist nur ein Staubblatt. Die Staubbeutel öffnen sich mit einem Längsschlitz. Zwittrige und weibliche Blüten enthalten nur ein unterständiges Fruchtblatt. Das Fruchtblatt enthält nur eine hängende, orthotrope Samenanlage. Es ist höchstens ein kurzer Griffel vorhanden.

Früchte und SamennnDie eiförmigen bis kugeligen, steinfruchtähnlichen Früchte besitzen ein mehr oder weniger fleischiges Exokarp und ein hartesEndokarp. Die Samen besitzen Perisperm, ölhaltiges Endosperm und einen relativ kleinen Embryo.

Systematik und Verbreitung

Die Chloranthaceae sind eine sehr alte Sippe, die bis in die Unterkreide mit Fossilien nachgewiesen ist [2]. Die Familie Chloranthaceae besitzt ein disjunktes Areal. Ihre Heimat sind die Tropen und Subtropen mit Ausnahme des afrikanischen Kontinents.

Der Familienname Chloranthaceae wurde 1820 durch den britischen Botaniker Robert Brown in John Sims: Botanical Magazine, Volume 48, mit der Tafel 2190 aufgestellt. Typusgattung ist Chloranthus Sw.

Ihr Status als eigenständige Ordnung wird sowohl durch molekulargenetische wie morphologische Befunde gestützt.[1] Die nächstverwandte Gruppe ist nicht eindeutig klar. Es könnten sowohl die Magnoliiden sein, wie auch die Gruppe aus Monokotyledonen,Ceratophyllaceae und Eudikotyledonen. Daher werden die Chloranthaceae mit diesen beiden Gruppen von der Angiosperm Phylogeny Group in der APG IV von 2016 in eine Polytomie gestellt.[3]

 

SCHISANDRA WU WEI ZI – 五味子 – SCHISANDRAE CHINENSIS FRUCTUS

Der chinesische Name rührt von dem früheren Glauben, das Wu Wei Zi (Schisandrae chinensis fructus) alle fünf der klassischen Geschmacksrichtungen in sich vereint. Wu Wei Zi bedeutet wörtlich übersetzt „Fünf-Geschmacks-Samen“. In neueren Lehrbüchern der Traditionellen Chinesischen Medizin wird Wu Wei Zi (Schisandrae chinensis fructus) jedoch als sauer eingestuft. Diese Arnznei ist im Shen Nong Ben Cao Jiang als Hustenmittel und Qi-Tonikum beschrieben. Weiterhin soll sie das Yin stärken und die Essenz des Mannes fördern. Allgemein wird Wu Wei Zi(Schisandrae chinensis fructus) auch als Mittel zur Verschönerung der Haut eingesetzt.

Familie:
Magnoliaceae (Magnoliengewächse)

Stammpflanze:
Schisandra chinensis (Turcz.) Barll.

Deutscher Name:
Schisandrafrucht / Chinesische Spaltkölbchenfrucht, Chinesische Beerentraube, Chinesischer Limonenbaum

Englischer Name:
Chinese Magnoliavine Fruit

Vorkommen:
Wu Wei Zi (Schisandrae chinensis fructus) ist vorwiegend im Nordosten Chinas und in Japan beheimatet. Die Produktion erfolgt hauptsächlich in den Chinesischen Provinzen Jilin und Liaoning sowie in den südlichen Teilen des Landes.

Botanik:
Das chinesische Spaltkörpchen ist eine ausdauernde holzige Liane mit einfachen, schraubig angeordneten Blättern, die im Winter abgeworfen werden. Die weißlich-gelben, duftenden Blüten sind eingeschlechtlich, einfach gebaut und langgestielt.
Die roten, spiralig angeordneten und sehr aromatischen Beerenfrüchte sind 6 bis 8 mm groß und tragen ein bis zwei Samen.

Inhaltsstoffe:
Lignane (Schisandrin, Schisandrol), ätherisches Öl, Glykoside, organische Säuren, Sterole, Tannin, Vitamin C und E, Zucker

Temperaturverhalten:
warm

Geschmack:
sauer, süß

Funktionskreisbezug:
Lunge, Herz, Niere

Wirkrichtung:
absenkend

Wirkungsweise:
antibakteriell, zusammenziehend, kreislauffördernd, verdauungsfördernd, Durchfall beendend, schleimlösend, hustenstillend, blutdrucksenkend, tonisierend, aphrodidisch, die Leber schützend, lebergenerationsfördernd, als Radikalfänger wirkend, entzündungshemmend, tumorhemmend, bei allergischen Hauterscheinungen.

Traditionelle Verwendung: Anregung der Körpersäfte; - Auffüllen des Qi, insbesondere des Lungen-Qi; - Stützung und Ergänzung des Yin; - Kräftigung von Herz und Nieren; - zur Behandlung von trockenem Husten bei Yin- oder Qi-Schwäche; - Stoppen von Durchfall insbesondere bei Schwäche in den Funktionskreisen Milz und Niere; - Anwendung bei Spermathorrhö, Bettnässen und häufigem Harnlassen; - Beendigung von übermäßigem Schwitzen.

Typische Dosierung in der Traditionellen Chinesischen Medizin:
2g bis 9g

Kombination mit anderen Arzneien der TCM: bei Husten zusammen mit Gan Jiang (Zingiberis rhizoma), Ma Huang (Ephedrea herba), Gui Zhi (Cinnamomi ramulus) und anderen Arzneikräutern; bei Husten und Lungenschwäche im Shen Mai San zusammen mit

Ren Shen (Panacis ginseng radix), Mai Men Dong (Ophiopogonis radix); bei Schlaflosigkeit und Wechseljahresbeschwerden zum Nähren von Herz- und Nieren-Yin im Tian Wang Bu Xin Dan zusammen mit Bai Zi RenSuan Zao Ren (Ziziphi spinosae semen), Dan Shen (Salvia miltiorrhiza radix) und anderen Arzneikräutern.

Klassische Rezepturen:

  • Shen Mai San;

  • Tian Wang Bu Xin Dan

Warnhinweis: Nicht anwenden bei oberflächlichen Syndromen und innerer Hitze! Kann gelegentlich Sodbrennen verursachen.

 

Schwarze Goji-Beere Gemeiner Bocksdorn Lycium berberis

Gibt einen lila färbenden Saft

Der sehr sparrige Strauch mit kleinen, fleischigen Blättern und Stacheln zeigt durch sein Aussehen schon woher er kommt. Seine Heimat ist das trockene tibetische Hochland, die Steppen der Mongolei und das Karakorum. Er wächst dort in Höhenlagen von 2.800 bis 3.000 Metern. Die schwarzen kleinen Beeren enthalten einen purpurfarbenen Saft und haben eine starke antioxidative Kraft. Der OPC-Gehalt soll höher sein als bei jeder anderen Frucht. Dort wo die schwarze Goji heimisch ist, werden getrocknete Beeren mit Wasser aufgebrüht als Gesundheitstee getrunken oder die frischen Beeren auch pur gegessen. Die Schwarze Goji enthält insgesamt mehr Vitamine als seine rotfrüchtige Schwester. 

In der Volksmedizin der Uiguren kennt man die Anwendung bei Herzbeschwerden, Diabetes, Krebs, Regelbeschwerden, gegen Netzhautblutungen, trockene Augen und vieles mehr.

Als Pflanze, die in rauhen wüstennahen Gebieten wächst, ist die schwarze Goji sehr trockenverträglich und hält auch salzhaltige Böden aus. Dieser Strauch ist auch für uns neu. Daher haben wir leider noch keine Erfahrung mit der Kultur und der Fruchtbildung.

Verarbeitung der Goji Beere

Nach dem Ernten des Gemeinen Bocksdorns werden die Früchte im Freien unter dem Einwirken der Sonnenbestrahlung getrocknet. Sie können gekocht, gepresst oder auch roh gegessen werden. Rohe Früchte müssen allerdings süß sein um genossen werden zu können. Saure Früchte kocht man vorher ab. In Europa gibt es die Chinesische Wolfsbeere getrocknet oder als Fruchtsaft zu erwerben. Die Gojibeere kann sowohl eingefroren oder im getrockneten Zustand gelagert werden. Vom Geschmack her lässt sich die Chinesische Wolfsbeere mit Kirschen oder Cranberries vergleichen. Die jungen Blätter der Bocksdorn Frucht finden sich in zahlreichen Menüs der chinesischen Küche, können auch als Salat gegessen werden.

Wirkung

Wie bereits erwähnt schwören die Chinesen auf eine heilende Wirkung. Denn die Inhaltsstoffe der Gojibeere sind um vieles vollwertiger als bei einer Orange. Neben Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen finden sich auch die Anti-Oxidanten in der Frucht der Chinesischen Wolfsbeere wieder.

Die Gojibeere verfügt über eine Anti Aging Formel, welche die Haut jünger und elastischer erscheinen lässt. Wer regelmäßig die Bocksdornfrucht als Nahrungsergänzungsmittel einnimmt stärkt sein Immunsystem und schenkt sich innere Ruhe und Kraft. Auch als diätisches Wundermittel kann die Gojibeere als Kur eingenommen werden. Denn die enthaltenen Stoffe fördern die Reinigung des Körpers und hemmen den Appetit. Hoher Blutdruck und Herz Rhythmus Störungen gehören ebenfalls zu den Symptomen die von der Chinesischen Wolfsbeere bekämpft werden.

Inhaltsstoffe der Goji Beere

  • Vitamine A, B und C – Eisen – Kupfer – Nickel – Chrom – Kalzium – Magnesium - Anti-Oxidanten

Darreichungsformen der Goji Beere - getrocknet

Die Chinesische Wolfsbeeren können ganz leicht in das Essen einbezogen werden. Zum Beispiel in getrockneter Form zum Müsli beigegeben werden. Auch Soßen lassen sich mit den Gojibeeren verfeinern, geben dem Braten einen besonders würzigen Geschmack.

  • gekocht

Smoothies gehören mittlerweile zu den beliebtesten Varianten jeder Diät und werden sehr gerne getrunken. Ein Smoothie Mix aus Gojibeeren sorgt damit für ein sehr gesundes Getränk. Mit dem sich die Eisenreserven und Vitamin Vorräte leicht auffüllen lassen. Schon 50 Gramm der Gojibeeren deckt den gesamten Eisenbedarf im Körper.

Goji bzw. der Gemeiner Bocksdorn stammt ursprünglich aus Zentral-China. Die Pflanze ist in Südosteuropa, Mitteleuropa, Nordafrika und Westasien eingebürgert. Als Heckenpflanze überall kultiviert und desshalb vielfach verwildert. Manchmal als Gebüsch und Bodenfestiger angepflanzt. Der Gemeiner Bocksdorn ist ein 1 bis 3 m hoher dorniger, manchmal auch wehrloser Strauch mit dünnen, herabgebogenen Ästen. Seine Blätter sind schmal-lanzettlich, allmählich in den kurzen Stiel verschmälert, ganzrandig, graugrün und kahl. Die Blüten sind in den Blattwinkeln angeordnet. Die Krone ist lila bis violett, mit eng glockiger Röhre und 5teiligem ausgebreitetem Rand, ca. 1 cm lang. Die Frucht ist eine eiförmige, saftige, scharlachrote Beere mit einer Länge von 1,5–2 cm.

Die getrockneten Früchte enthalten:  3,1 % Protein - ca. 10 % Kohlenhydrate - 1,6 % Fasern - pro 100 g sind enthalten: 22,5 mg Calcium, 56 mg Phosphor, 1,3 mg Eisen, 19 mg Carotin, 0,08 mg Thiamin, 0,14 mg Riboflavin, 0,67 mg Nicotinsäure und 42,6 mg Ascorbinsäure. Die Früchte enthalten ferner Betain, Cholin und 0,6 bis 1,2 g des Carotinoids Physalien (= Zeaxanthindipalmitat) pro kg Frischgewicht.

Verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen insbesondere der InhaltsstoffeZeaxanthin und Lutein in Laborstudien postulierten medizinische Effekte:  Extrakte aus gemeinem Bocksdorn sollen vor Zerstörung des optischen Nervs schützen, wenn ein Glaukom vorliegt. Polysaccharide aus der Pflanze haben immunmodulierende Wirkung.. Aussagekräftige Laborstudien und klinische Studien nach Standardbedingungen zur Wirksamkeit gegen Krebs existieren bislang nicht. Wässrige Extrakte aus gemeinem Bocksdorn haben nach einigen Studien starke antioxidative Eigenschaften.  Die europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA untersuchte eine Reihe von Studien, die behaupteten, dass Goji-Beeren die Körperzellen vor freien Radikalen und oxidativem Stress aufgrund ihres Gehalts an Antioxidantien schützen würden und kam zu dem Schluss, dass die bisher vorhandenen wissenschaftlichen Evidenzen nicht ausreichten, um diese Behauptung sicher zu belegen.

Traditionell nehmen die Chinesen getrocknete Bocksdornbeeren gegen hohen Blutdruck und Blutzucker, bei Augenproblemen, zur Unterstützung des Immunsystems und zur Vorbeugung und Behandlung von Krebs. Als Einzeldosierung werden 6 bis 15 Gramm der getrockneten Beeren als Absud, in Wein oder als Tinktur angegeben. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung "gibt es keine Hinweise auf schädliche Wirkungen der Gojibeeren" für den Verzehr von Gojibeeren in üblichen Mengen (50 g getrocknete Gojibeeren entsprechend ca. 66 mg Zeaxanthin). Aber bei randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten chinesischen Studien bis 2010 blieben die "physiologischen und klinisch-chemischen Parameter [...] unverändert".

HOMÖOPATHIEbbbLycium berberis HAB 34; Bocksdorn, die frische, blühende Pflanze.

HERKUNFT UND GESCHICHTEbbDurch die häufige Verwendung zur Dammbepflanzung und als Zierpflanze kommt Bocksdorn vor allem in südlichen Ländern verwildert vor.

 

Shatavari Asparagus racemosus Indische Spargel

Indische Spargelart als pflanzliches Aphrodisikum

Gebräuchliche Namen: Tiang Men Dong (China), Shatavari, Indischer Spargel
Familie: Liliaceae
Englische Namen: Shatavari, Indian Asparagus
Nutzbare Pflanzenstoffe: Wurzel
Blätter und Wurzeln dieses ayurvedischen Heilspargels gelten in der indischen Medizin als eines der wichtigsten Universalmittel (Rasayana) und besonders als Kräftigungsmittel für Frauen. Der Name Shatavari heißt soviel wie „Die Frau, die es (sexuell) mit hundert Männern aufnehmen kann“. Die Pflanzen wachsen bis zu den Ausläufern des Himalayas in 1.400 Metern Höhe. Botanisch gesehen eine Spargelart, was man gut am filigranen Laub erkennt. Diese Art ist allerdings mehr ein kletternder Strauch. Geerntet werden hauptsächlich die zahlreichen fleischigen Speicherwurzeln. Diese lassen sich leicht entnehmen, ohne dass die Pflanzen Schaden nehmen.

    Haltbarkeit:halbfrostfest, ausdauernd

  • Höhe/Platzbedarf:200/30

Shatavari - Asparagus racemosus ist eine in Indien beheimatete Schlingenpflanze aus der Familie der Spargel-Gewächse. Diese entwickeln ein ausgefeiltes Wurzelsystem mit knollartigen Wurzeln. Diese Wurzelknollen werden getrocknet und weiterverarbeitet, um in der Ayurveda- Medizin – wie bereits seit Generationen - als „Shatavari“ Heilpflanze genutzt zu werden.

Shatavari ist das wichtigste ayurvedische Verjüngungsmittel für Frauen – ähnlich wie Ashwagandha beim Mann – und bedeutet übersetzt „die, die hundert Männer besitzt“. Der Name spielt auf die tonisierende und verjüngende Wirkung auf das weibliche Genital- und Fortpflan-zungssystem an.

In der Traditionellen Indischen Medizin wird Shatavari seit Jahrhunderten als sanftes Analgetikum, Aphrodisiakum (speziell für Frauen) und als sogenannte galaktogoge Substanz erfolgreich genutzt. Bei trockenen und entzündeten Schleimhäuten der Lunge, des Magens, der Nieren und des Genitalsystems, z.B. auch bei Scheidentrockenheit, ist Shatavari ein wirksames Mittel, und ist als solches auch bei Geschwüren angesagt.  Aufgrund der Flüssigkeits erhaltenden Eigenschaften dieser Heilpflanze ist sie auch bei chronischem Durchfall von guter Wirkung. Shatavari unterstützt die Produktion von Milch, Samen und nährt die Schleimhäute. Blut und weibliches Genitalsystem werden genährt und gereinigt. Während des Klimakteriums (Wechseljahre) und auch nach Uterusextirpation (Entfernung) ist diese Pflanze eine gutes Nährmittel, da sie viele weibliche Hormone (Phytohormone, z.B. Isoflavone) liefert.

Sie nährt auch die Eizelle, steigert die Fruchtbarkeit und fördert Liebe und Hingabe der Frau.

Wie kann Shatavari im Körper wirken?

Das Verjüngungsmittel für Frauen bei Regelbeschwerden - bei Übersäuerung – Wechseljahresbeschwerden - als Aphrodisiakum (Frauen) – Unfruchtbarkeit - Schwäche der weiblichen Geschlechtsorgane schmerzlindernd - Überschuss an Magensäure und bei Magengeschwüren -Husten, Lungenabszessen und bronchialen Infektionen - für Milchproduktion - Zellschutz und Krebs - Herpes
antioxidativ – antimikrobiell – immunmodulierend. Diese traditionellen Indikationen konnten durch zahlreiche wissenschaftliche Studien bestätigt werden:

Schmerzstillende Substanzen (Analgetika) in der Shatavari - In der Shatavari Heilpflanze konnten schmerzstillende Substanzen (sekundäre Pflanzenstoffe) identifiziert werden, die in die Schmerz-verarbeitung zur Aufhebung (Analgesie) eingreifen und somit zur Abschwächung und Modifikation der Schmerzempfindung führen können.

Phytohormone und Isoflavone

Die in der Shatavari enthaltenen pflanzlichen Hormone (Phytohomone) stimulieren das Wachstum während der Schwangerschaft und führen zur Steigerung der Milchproduktion (Laktation) im Verlauf der Stillzeit.

Galaktogoge Substanzen

Galaktogoge Substanzen werden im Hypophysenvorderlappen gebildet (z.B. Prolactin) und über den Hypothalamus geregelt. Sie sind vor allem für das Wachstum der Brustdrüse (im Verlauf der Schwangerschaft) und für die Laktation (Milchproduktion) verantwortlich. Nach neueren Erkenntnissen werden galaktogoge Substanzen auch bei einem durch sexuelle Aktivität ausgelösten Orgasmus im Körper ausgeschüttet. Diese Erkenntnisse aus der medizinischen Forschung bestätigen die über Jahrhunderte bekannte und genutzte tonisierende als auch verjüngende Wirkung dieser Heilpflanze.

Adaptogene und Saponine

Sekundäre Pflanzenstoffe wie die sogenannten Adaptogene in der Shatavari sind untoxische Substanzen, die dem Organismus helfen, sich an Stresssituationen anzupassen. Der Körper - einschließlich des Immunsystems - passt sich mit Unterstützung dieser Substanzen besser an Stress (adaptiert) an.Die nachgewiesene adaptogene Wirkung der Shatavari wird auf den Gehalt an Saponinen zurück-geführt, auch Shatavarine genannt. In Sanskrit bedeutet Shatavari „die, die hundert Männer besitzt“. - Shatavari wird daher auch als die wichtigste Ayurveda Heilpflanze zur Verjüngung sowie für das allgemeine Wohlbefinden und die Vitalität von Frauen angesehen.

 

Vasaka Justicia adhatoda

Das indische Lungenkraut

In einem Sanskritvers heißt es: „Wenn Vasaka in der Gegend wächst, und es noch Hoffnung auf Heilung gibt, warum sollte ein Tuberkulose- oder Asthmakranker leiden?“ Der in Indien sehr verbreitete Strauch, wird im Ayurveda seit über 3.000 Jahren geschätzt für seine ausgezeichnete schleimlösende Wirkung, bei Asthma und chronischer Bronchitis. Die Blätter dieses Strauches sind eines der besten natürlichen Mittel zur Bronchienerweiterung, wie sie bei der akuten Behandlung von Asthma notwendig ist. Als Rauch- oderRäucherkraut entfaltet es seine Wirkung besonders schnell. Die getrockneten Blätter werden daher auch zu Asthma-Zigaretten verarbeitet. Sonst werden Abkochungen oder der Frischsaft der Blätter eingesetzt.

Eine andere wichtige Eigenschaft ist, Blutungen zu stillen, besonders bei Neigung zu übermäßigen Blutungen. Eine Paste aus den frischen Blättern mit Wasser stoppt augenblicklich Nasenblutungen. Nach der ayurvedischen Lehre hat Vasaka kühlende, zusammenziehende Eigenschaften und neutralisiert zu viel Hitze. Wie viele der ayurvedischen Kräuter ist auch Vasaka schon lange von der europäischen Medizin entdeckt worden, und z.B. enthalten in dem Mittel Allergin® von Klosterfrau oder weiterentwickelt worden in dem bekannten Sekretolyticum Bisolvon®. Allgemeine Wirkungen: Entzündungshemmend, gegen Asthma, bronchiale Beschwerden, Bronchitis, Husten, gegen Heuschnupfen, Nasenblutungen, andere Blutungen, Hepatitis, Fieber, wundheilend, keimtötend, desinfizierend, bei Augenentzündungen, gegen eine raue Stimme. Nicht während der Schwangerschaft zu verwenden; es kann Wehen auslösen.

Ähnlich wie bei dem botanisch verwandten Neem-Baum werden von diesem Strauch die Blätter verwendet gegen Parasiten und zur Schädlingsbekämpfung an Pflanzen. Wirkt bei höheren Lebewesen aber nicht giftig. Wegen der keimtötenden Wirkung werden die Blätter auch als natürliches Mittel eingesetzt, um Wasser, Getreide oder Wolle haltbar zu machen. Ein immergrüner Strauch mit weißen, duftenden Blüten. Leicht zu halten, sehr gesund und wüchsig.

Höhe/Platzbedarf:>200/40

Das Indische Lungenkraut wird unter der Bezeichnung Vasaka seit mehr als 2000 Jahren von den Sadhus gekaut um die Atemwege zu befreien. Verwendet werden dazu die Blätter und die jungen Knospen der Adhatoda-Pflanze.

Das Indische Lungenkraut ist ein kleiner, mehrjähriger, immergrüner Busch der bis zu 2,5 Meter groß wird. An seinen gegenständig wachsenden, aufsteigenden Zweigen sitzen mit einer Länge von bis zu 19 Zentimetern und einer Breite von biz zu 7 Zentimetern auffallend große, lederartige Blätter. Die zwittrigen Blüten werden aus zwei spiegelgleichen Hälften gebildet (zygomorph). Die Blütenkrone der Indischen Lungenpflanze ist weiß, die untere Lippe meist violett gestreift. Die kleinen, keulenförmigen Kapselfrüchte enthalten vier kugelförmige Samen.

Bezeichnungen

Das indische Lungenkraut gehört zur Familie der Akanthusgewächse. Botanisch bezeichnet man es als Adhatoda vasica. Landestypische Bezeichnungen sind Vasaka, Malabarnuss und im Sanskrit Vasa.

Indikationen

Blätter, Blüten, Früchte und Wurzel des Indischen Lungenkrautes werden weitestgehend zur Behandlung von Erkältungen, Husten, Keuchhusten, chronischer Bronchitis und Asthma verwendet. Vasaka wirkt sedativ, schleimlösend und entkrampfend.

Darüber hinaus verwendet man Indisches Lungenkraut zur Behandlung von Diarrhö und Durchfall.

Für äußerliche Anwendungen nutzt man Indisches Lungenkraut bei rheumatischen Gelenkbeschwerden, durch Entzündung verursachten Schwellungen, Krätze oder bei Neuralgie.

Indisches Lungenkraut Anwendung und Wirkung

Ein frischer Presssaft aus den Blättern des Indischen Lungenkrauts mit Honig oder Ingwersaft oder ein Dekokt aus den Blättern und der Wurzel mit Pfeffer ist ein ausgezeichneter Hustensaft, einsetzbar bei chronischer Bronchitis und Asthma.

Für äußerliche Anwendungen nutzt man bei rheumatischen Gelenkbeschwerden, durch Entzündung verursachte Schwellung, Krätze oder bei Neuralgie einen Umschlag aus Vasakablättern.

Bei mit Fieber einhergehendem Husten ist ein Dekokt aus der Vasakawurzel hilfreich.

Ein Alkoholextrakt aus Vasakablättern ist insektentötend.

Inhaltsstoffe

Vasicin, Vasicinin (Blüten, Wurzel), Arachinsäure, Behensäure, Lignozerinsäure, Linolinsäure, Vasicol, Adhatodin, Vasicinon, Vasicinol, Vasicinolon.

 

Yauhtli Würztagetes Winterestragon Tagetes lucida

Würztagetes mit sehr intensivem Aroma

Aztekisches Würz- und Heilkraut (aztek.: ‘yauhtli’) mit vielfältigen Anwendungen: Z.B. zur Verfeinerung eines kakaohaltigen Getränkes (aztek.: ‘cacauatl’) oder gegen Erkältungen, Koliken, Malaria und Schlangenbisse. Da das Kraut den Azteken sehr heilig war, wurde bei religiösen Riten das pulverisierte Kraut den Opfern ins Gesicht geblasen, bevor sie bei lebendigem Leib verbrannten.

Das süße Aroma ist eine Mischung aus Anis und Waldmeister. Köstlich für Tee, vor allem, wenn das Kraut etwas angewelkt oder getrocknet ist. Zarte Triebspitzen können wie Estragon gebraucht werden. Schöne, leuchtend orange Blüten erscheinen relativ spät im Jahr, aufrechter Wuchs. Möglicherweise ist diese ausdauernde Tagetes in milden Regionen winterfest; - sie hat hier Fröste von -8°C überstanden. An einem günstigen Platz soll sie bis -18°C aushalten. Neues Wachstum kommt aus dem Wurzelstock. Kann jederzeit, auch sehr tief zurückgeschnitten werden, um zartes Laub zu ernten.

In warmen Ländern, wo der französische Estragon nicht gedeiht, ist sie geschätzt als ähnlich schmeckender Ersatz, welcher auch im Winter verwendbar ist. In Mexiko auch für Tee.

Unsere Pflanzen stammen aus einer vor Jahren von mir gemachten Aroma-Auslese mit - im Vergleich zu den meisten anderen Tagetes lucida, die im Handel sind - schmaleren Blättern und weniger kompaktem Wuchs.

- Denken Sie an grünen Wackelpudding mit Waldmeistergeschmack - aber das ganze hoch drei! Würde man Waldmeister statt Yauhtli verwenden, bräuchte man wesentlich größere Mengen. Außerdem ist Waldmeister nur in einer sehr begrenzten Zeit, kurz vor der Blüte, geeignet. Dieses süße Gelée von Wolfgang Pade

wurde voriges Jahr bei einem gemeinsamen Kräuter-Kochkurses als letzter Gang serviert. Für mich war es das Highlight des ganzen Menüs.Winterestragon, Yauhtli, Sammetblumenkraut, Pericon (Tagetes lucida)

Höhe: 20 bis 30 cm; Blüte: zitronengelb von Mai bis Juli; Verwendung: Teepflanze, Duftpflanze

Ein aztekisches Würz- und Heilkraut mit einem süßen Aroma von Anis und Waldmeister. Aus den angetrockneten oder angewelketen Blättern lässt sich ein köstlicher Tee brühen. Die zarten frischen Triebspitzen können wie Estragon in der Küche verwendet werden. Um immer zartes Laub zu ernten, kann sie jederzeit zurückgeschnitten werden und treibt dann aus der Wurzel neu. Diese Tagetes trägt im Spätsommer schöne leuchtend orange Blüten.

Kräuterwuchs: aufrecht buschig, Höhe: 20 bis 30 cm Blüte- und Blütezeit: zitronengelb von Mai bis Juli Standort: sonnig

Boden: durchlässig, Feuchte: frisch Frosthärte: frostempfindlich Kräuterernte: Blätter Optimaler Erntezeitpunkt: Blätter vor Blütezeit Aroma und Geschmack: süßlich, lakritzähnlich Kräuterverwendung: Küchengewürz (Fleischspeisen, Salate, Suppen), Teemischungen

 

 

Kraeuterey im Appelweg | b.schacht@gmx.net